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Kulturwoche – Die Idee
 
Im März 2014 lud der ehemalige Bürgermeister Günter Jung zu einem Treffen im Rathaus ein. Dabei ging es um die Frage, wie man das attraktiv renovierte Bahnhofsgebäude für kulturelle Events optimal nutzen könnte.
 
Der Zufall wollte es, dass bei der zeitlichen Planung einer Lesung und eines Konzertes, die innerhalb einer Woche stattfinden sollten, die Idee entstand, diese zwei Veranstaltungen mit weiteren kulturellen Angeboten zu einer Veranstaltungsreihe zu verbinden. Dies war die Geburtsstunde der „Kulturwoche Wabern“. Eine Veranstaltungsreihe, die sich seitdem jährlich von Ende Oktober bis Mitte November über die Gemeinde-grenzen hinaus großer Beliebtheit erfreut.
 

 

 

Rückblick 1. Kulturwoche vom 01. bis 09. November 2014
 
Die Begeisterung, der mit der Organisation betrauten Vereine und Personen war groß. Endlich gab es wieder nach der erfolgreichen und bundesweit bekannten "Harlekinade" (Kleinkunstmesse mit Events von 1994-2006) eine Veranstaltungsreihe, die das kulturelle Engagement in Wabern wieder zum Leben erweckte.
 
Die Gemeindeverwaltung, der Geschichts- und Kulturkreis und freie Träger präsentierten bei der Premierenwoche ein Programm aus Konzerten, Kabarett, Comedy und Kunst, dass mit attraktiven Künstlern aus der nordhessischen Kulturszene realisiert wurde.
 
Den Lokalmatadoren "Ewa Parna & Mikado Sphinx" war es vorbehalten, mit selbst komponiertem Polkapop und Chansons das erste künstlerische Ausrufezeichen setzen zu dürfen. Mit dem Melsunger Kabarettisten Justus Riemenschneider, dem Heinz Erhard-Interpreten Martin Lüker und einer Lesung mit der aus dem Presseclub und als ehemalige Chefredakteurin der FAZ bekannten Journalistin Bascha Mika folgten weitere Attraktionen. Den Abschluss bildeten Filmvorführungen für Jung und Alt mit einem 16-mm-Filmprojektor, ein Kino-Erlebnis der besonderen Art.
 
Alle Veranstaltungen waren ausverkauft und der Probelauf eines mit Lichtanimationen und Kunstobjekten gestalteten Themenabends des Kasseler Künstlers René Bielert erfreute sich ebenfalls großen Zuspruchs.
 
 
 
 
Rückblick 2. Kulturwoche vom 30. Oktober bis 08. November 2015
 
Mit Spannung erwartete man die Reaktionen des Publikums auf das Angebot der zweiten Kulturwoche. Kann man sich den Charme der Premiere erhalten? Trifft man mit dem neuen Programm den Geschmack der Region? Funktioniert die Organisation so gut, wie beim ersten Mal?
 
Mit einer charmanten Concierce im Empfangsbereich, einer gut organisierten Gastro-Crew, einer verbesserten Licht- und Soundtechnik und einem logistisch perfektioniertem Kartenverkauf wurde auch die zweite Kulturwoche wieder ein voller Erfolg.
 
Das Frauen-Saxophon Quartett "Sistergold", der Musikkabarettist Florian Brauer und die 20er-Jahre Swinghistoriker "The Croonies" sorgten für die Höhepunkte. Der Kunst-Themenabend "Nacht der Gefühle" vermittelte mit der kreativen Aufarbeitung aktueller Themen, Videokunst auf Wasserleinwänden und Loungeatmosphäre den komplexen Ideenansatz bei der Umsetzung des Programms. Auch die Lesung mit Martina Mangelsdorf zu dem spannenden Thema über die "Generation Y" wurde gut angenommen und interessante Diskussionen schlossen sich dem Vortrag an. Für einen kurzen Schreckmoment sorgte die relativ kurzfristige Absage von Barbara Ruscher. Doch auch diese Hürde wurde gut gemeistert. Man konnte mit dem Comedian C. Heiland aus Berlin diese Lücke schließen. Abgerundet wurde die zweite Kulturwoche wieder durch Filmvorführungen von Olaf Carls aus Wabern mit seinem berühmten 16-mm-Filmprojektor. Es wurden die Filme "Das Dschungelbuch" und "Titanic" präsentiert.
 
So konnte man am Ende wieder auf eine interessante, abwechslungsreiche und rundum gelungene Kulturwoche zurückblicken und mit Energie an die Planung für das kommende Jahr gehen.