Inhalt:
Wabern - Zennern - Dorferneuerungskonzept
Inhaltsverzeichnis
1. Ausgangslage und Bestandsbeschreibung
1.1. Lage im Raum
1.2. Bevölkerungsstruktur / demografische Entwicklung
1.3. Öffentliche und private Infrastruktur
Öffentliche Infrastruktur:
Private Infrastruktur
1.4. Städtebauliche Situation / städtebaulicher Handlungsbedarf
Leerstand, aufgeteilt nach Gebäudenutzung
Gebäudezustand
Baulücken
Denkmalschutz
Nutzungsstruktur (Gewerbe, Wohnen, etc.)
1.5. Wirtschaftliche Situation
Anzahl der Arbeitsplätze im Ort
Aussagen zur Betriebsnachfolge
Existenzgründer
Aussagen zu Gewerbeflächen
Aussagen zu Arbeitslosigkeit
Bezug zu regionalen Arbeitgebern
1.6. Landwirtschaft
1.7. Tourismus
1.8. Energie
1.9. Ökologie und Naturschutz
Brach- und Freiflächen im Ort
Ortsrandbegrünung, Gewässer
Ortsbildprägende/ großkronige Bäume
Ortsbild, landschaftsprägende Elemente
Natursteinmauern, Streuobstanlagen
Beteiligung an ökologischen Projekten
Natur- und Landschaftsschutzgebiete, Biotope
1.10. Bürgerschaftliches Engagement und überörtliche Zusammenarbeit
1.11. Überörtliche kommunale Zusammenarbeit
1.12. Weitere Handlungsfelder
2. SWOT-Analyse
3. Leitbild
4. Handlungsfelder
4.1. Ortsbild /Ökologie:
4.2. Verkehr
4.3. Infrastruktur
4.4. Soziales /Infrastruktur
5. Aktionsprogramm
5.1. Ortsbildgestaltung / Ökologie
5.2. Verkehr
5.3. Infrastruktur
5.4. Soziales
6. Projekt- und Finanzierungstabelle
7. Organisationsstruktur des Dorferneuerungsprozesses
8. Anhang
1. Ausgangslage und Bestandsbeschreibung
1.1. Lage im Raum
1.2. Bevölkerungsstruktur / demografische Entwicklung
In der Gemeinde Wabern wohnen rund 7.450 Einwohner (mit Hauptwohnsitz), die sich auf den Hauptort Wabern und neun Ortsteile (Harle, Hebel, Falkenberg, Niedermöllrich, Rockshausen, Udenborn, Unshausen, Uttershausen und Zennern) verteilen.
Bevölkerungszahlen
| Zeitpunkt | Wabern (inkl.Nebenwohnsitz) | Zennern (inkl.Nebenwohnsitz) |
| 31.12.1994 | 7.804 | 821 |
| 31.12.1999 | 7.796 | 801 |
| 30.09.2004 | 8.227 | 862 |
| 31.08.2008 | 8.281 | 871 |
| 31.12.2010 | 8079 | 847 |
Einwohnerwesen Gemeinde Wabern
| 31.12. 2010 | 31.12. 2009 | 31.12.2008 | 31.12.2007 | 31.12.2006 | 31.12. 2005 | 31.12. 2004 | 31.12.2003 | |
| Zennern(Hauptwohnsitz) | 777 | 776 | 801 | 792 | 777 | 787 | 815 | 796 |
| Wabern (Hauptwohnsitz) | 7.450 | 7.526 | 7.554 | 7.641 | 7.711 | 7.777 | 7.833 | 7.826 |
Die Geschlechterverteilung zeigt in Zennern einen leichten Frauenüberschuss (415/ 432 inkl. Nebenwohnsitz) , der sich auf dem allgemeinen Überschuss älterer Frauen auch in Zennern gründet. In der Gesamtgemeinde stehen 4032 Männern 4047 Frauen gegenüber. Auch hier überwiegen Frauen im hohem Alter deutlich. Anteil von Kindern und Jugendlichen Der Anteil von Kindern und Jugendlichen in Zennern ist im Vergleich zu der gesamten Gemeinde Wabern und dem Land Hessen etwas geringer. Bei insgesamt schrumpfender Bevölkerung verdeutlichen die unterdurchschnittliche Anzahl von Kindern und Jugendlichen den Handlungsbedarf.
Zahlen vom 31.08.2008
| Zennern | Wabern insges. | Land Hessen* | |||
| 0-6 Jahre | 4,02% | 4,98% | 5,2% | ||
| 7 – 12 Jahre | 6,54% | 12,97% | 5,78% | 12,26% | 12,3% |
| 13 – 18 Jahre | 6,43% | 6,48% | |||
| Gesamt | 16,99% | 17,24% | 17,5% | ||
Gesamtbilanz Infrastrukturanalyse *Hess. Stat. Landesamt, Wiesbaden 1/2009
Zahlen vom 31.12.2010
| Zennern | Wabern insges. | Land Hessen* | |||||
| 0-6 Jahre | 39 | 4,60% | 384 | 4,75% | 5,2% | ||
| 7 – 12 Jahre | 35 | 4,13% | 11,79% | 434 | 5,37% | 11,69% | 12,3% |
| 13 – 18 Jahre | 64 | 7,56% | 511 | 6,32% | |||
| Gesamt | 16,29% | 16,45% | 17,5% | ||||
Erfreulich ist für Zennern, dass der Anteil der Altersklasse "0-6 Jahre" sich gegen den Trend leicht erhöht hat, insgesamt ist der Anteil der Kinder und Jugendlichen auch in Zennern rückläufig.
Einwohnerinnen und Einwohner im Erwerbsalter nach Altersklassen
Zahlen vom 31.08.2008
| Zennern | Wabern insges. | Hessen | ||||
| Anzahl | Anteil | Anzahl | Anteil | 31.12.2007 | ||
| 19-25 Jahre | 75 | 8,61% | 642 | 7,75% | 15-40 J. | 30,5 % |
| 26-40 Jahre | 191 | 21,93% | 1672 | 20,19% | ||
| 41- 65 Jahre | 327 | 37,54% | 2984 | 36,03% | 40- 65 J. | 35,7 % |
Gesamtbilanz Infrastrukturanalyse
Im Vergleich zur Gesamtgemeinde ist der Anteil der vor allem älterer Einwohner im Erwerbsalter vergleichsweise hoch.
Zahlen vom 31.12.2010
| Zennern | Wabern insges. | Hessen | ||||
| Anzahl | Anteil | Anzahl | Anteil | 31.12.2009 | ||
| 19-24 Jahre | 59 | 6,97% | 547 | 6,77% | 15-40 J. | 29,6 |
| 25-39 Jahre | 143 | 16,88% | 1396 | 17,28% | ||
| 40- 66 Jahre | 365 | 43,09% | 303 | 40,88% | 40- 65 J. | 36,5 |
In den letzten 2 Jahren ist eine deutliche Verschiebung zu älteren Einwohnern im Erwerbsalter festzustellen. Dieser Trend ist in Hessen nicht so deutlich ausgeprägt.
Ältere Einwohnerinnen und Einwohner nach Altersklassen
Zahlen vom 31.08.2008
| Zennern | Wabern insges. | Hessen. | ||||
| Anzahl | Anteil | Anzahl | Anteil | 31.12.2007 | ||
| 66-80 Jahre | 95 | 10,91% | 1.185 | 14,31% | 65 und älter | 19,6 % |
| Über 80 Jahre | 35 | 4,02% | 370 | 4,47% | ||
Zahlen vom 31.12.2010
| Zennern | Wabern insges. | Hessen | ||||
| Anzahl | Anteil | Anzahl | Anteil | 31.12.2009 | ||
| 66-81 Jahre | 104 | 12,27% | 1.156 | 14,31% | 65 und älter | 20,1 % |
| Über 81 Jahre | 38 | 4,49% | 348 | 4,31% | ||
Auffällig ist die, im Vergleich zur gesamten Gemeinde Wabern, eher niedrige Anzahl der über 66- Jährigen. Sind in der ganzen Gemeinde Wabern knapp 19% der Bevölkerung über 66 Jahre, sind es in Zennern nur knapp 17%. Die Bevölkerungsentwicklung in Zennern ist als tendenziell schrumpfend zu bezeichnen.
Aktuelle Einwohnerzahl: Ausländeranteil
| Wabern insgesamt | % | Zennern | % | Hessen | |
| 30.12.2010 | 193 | 2,60 | 6 | 0,01 | 31.12.09 ca. 10,0 % |
* Einwohnerwesen Gemeinde Wabern , Hess Statistisches Landesamt, Wiesbaden, 2010
Der Ausländeranteil ist in Wabern mit ca. 2,6% als gering einzuschätzen. Dies ist für den ländlichen Raum jedoch erklärbar. Auffallend ist der sehr geringe Ausländeranteil jedoch in Zennern.
Migration:
| Bevölkerung | Wohnhaft seit: bis zu 1 Jahr | Wohnhaft seit: 1 Jahr - 5 Jahre | |||
| Anzahl | Anteil | Anzahl | Anteil | ||
| Zennern | 777 | 45 | 5,79% | 124 | 15,96% |
| Restl Gemeinde | 6673 | 323 | 4,84% | 873 | 13,08% |
| Wabern ges. | 7450 | 368 | 4,94% | 997 | 13,38% |
Der Anteil von Neubürgern ist in Zennern ein wenig höher als in der Gesamtgemeinde Wabern.
Tendenzen der Bevölkerungsentwicklung:
Im Bertelsmann Demographie-Bericht (2008) wird Wabern dem Cluster 6 zugeordnet.
Die Gemeinden in diesem Cluster sind geprägt durch schrumpfende und alternde Bevölkerung.
Gleichzeitig werden für diese Gemeinden stabile Bevölkerungszahlen vorhergesagt, sobald Wanderungsverluste eingedämmt werden können: "Umso mehr kommt es darauf an, langfristig die Lebensqualität in der Kommune zu sichern und die Attraktivität der ländlichen Räumen zu erhalten bzw. auszubauen."
Es besteht dringender Handlungsbedarf. Insbesondere sollen alle denkbaren Ressourcen ausgeschöpft werden, die sich beispielsweise aus der Mobilisierung des bürgerschaftlichen Engagements und regionalen Kooperationen ergeben.
Daten über die Situation im Ortskern sind explizit nicht ausgewiesen und nur mit erheblichem Aufwand zu erheben. Insgesamt fällt bezogen auf den Ortskern auf, dass in Zennern, auch aufgrund der Ausweisung von Baugebieten im Ortskern, junge Familien in den Ortskern gezogen sind.
Eine ausgesprochene Überalterung, wie in vielen vergleichbaren Ortskernen ist dort nicht festzustellen.
1.3. Öffentliche und private Infrastruktur
Öffentliche Infrastruktur:
Verkehr, Ver- und Entsorgung, Telekommunikation, Breitband
Verkehr:
Westlich von Zennern verläuft die Autobahn A49. Zum Einen ermöglicht diese eine schnelle Verbindung zum Oberzentrum Kassel und zu einigen Mittelzentren. Zum Anderen entsteht jedoch ein enormer Lärmpegel, der durch den geplanten Ausbau der Autobahn verstärkt werden wird.
Im Süden von Zennern verläuft die B 253, die nach Bad Wildungen bzw. Homberg führt.
Im Norden streift die Kreisstraße 12 (Wabern- Fritzlar) die Ortslage, sowie die Eisenbahnstrecke Wabern- Fritzlar- Bad Wildungen, an welche Zennern durch einen Haltepunkt und somit an den Schienenverkehr angebunden ist.
Rad- und Wanderwegenetz:
Zennern liegt am "Eder(auen)radweg", welcher eine attraktive Verbindung nach Wabern und nach Fritzlar darstellt.
Insgesamt ist festzustellen, dass Zennern bezüglich der Verkehrsverbindungen sehr gut angebunden ist.
Ver- und Entsorgung, Trinkwasserversorgung
Wabern ist Mitglied beim Wasserverband Gruppenwasserwerk Fritzlar-Homberg, welcher für 11 Städte und Gemeinden und deren Ortsteile im Schwalm-Eder-Kreis mit Trink- und Brauchwasser versorgt.
Geklärt werden die Abwasser in der Zentralkläranlage der Gemeinde Wabern.
Telekommunikation, Breitband
"Herkömmliche" Internetverbindungen sind im gesamten Ort nur mit geringen Übertragungsraten möglich. Im Zuge der Kanalarbeiten wurde kein Breitband verlegt, da überörtliche Vernetzungen fehlen.
Vodaphone bietet LTE - Verbindungen an, demnächst wird auch die Telecom ein Angebot über LTE einrichten. Diese sind mit Übertragungsraten von 100 Mbts/s (Download) bzw. 50 Mbts/s (Upload) attraktiv, jedoch für Privatkunden vergleichsweise teuer.
Aus Sicht von Handel, Dienstleistung und Gewerbe besteht kein potentielles Hemmnis für Ansiedlungswillige - Informationen über die neuen Möglichkeiten sollten jedoch verstärkt bekannt gemacht werden. Bezüglich des Ausbaus selbst besteht kein Handlungsbedarf.
Mobilität
Zennern ist durch den Bahnhof und zwei Buslinien weitgehend gut an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden.
Die Bahnlinie zwischen Bad Wildungen und Wabern besitzt einen Haltepunkt in Zennern, teilweise ist eine Weiterfahrt nach Kasel direkt möglich
Jedoch wird der Rückbau des Bahnhofs als kritisch angesehen.
Auch der damit zusammenhängende Abbau von Fahrkartenautomaten führt in der Bevölkerung zu Verunsicherung bzgl. der Möglichkeiten zum Fahrkartenkauf.
Gleichzeitig beeinträchtigt das als Schandfleck bezeichnete brachliegende, baufällige Bahnhofsgebäude das Ortsbild am Ortseingang im Nordosten und wird von den Bürgern als erheblich störend empfunden.
Die Buslinie 450 verbindet Bad Wildungen mit Homberg, die Linie 457 die Ortsteile von Wabern. Mit 15 Bus- und 10 Bahnverbindungen Richtung Wabern ist die Kerngemeinde bis ca. 20:30 sehr gut erreichbar.
Fritzlar ist mit 21 Bus- und 10 Bahnverbindungen noch besser angebunden.
In Ferienzeiten fallen jeweils 2 bzw. drei Verbindungen weg, da die meisten Verbindungen auch in Verbindung mit dem Schulbetrieb genutzt werden.
Die Buslinien fahren jeweils eine von 3 verschiedenen Haltestellen an, wobei die Haltestelle am Bahnhof - an der viel und häufig zu schnell befahrenen Kreisstraße- von den Bürgern als Gefahrenstelle vor allem für Kinder gesehen wird.
Mit unterschiedlichen Angeboten ist Zennern überdurchschnittlich gut versorgt. Lediglich bei der Verkehrssicherheit besteht bei Haltestellen, aber auch beim Durchgangsverkehr (Busse) Verbesserungsbedarf.
Bildung - Kinderbetreuung, Schule
Bildung - Kinderbetreuung, Schule
In Zennern selbst gibt es weder einen Kindergarten, noch eine Schule. So werden Betreuungs- bzw. Bildungseinrichtungen außerhalb des Ortes aufgesucht.
In Wabern befindet sich ein Kindergarten für bis zu 100 Kindern (3-6 Jährige) und eine neu gebaute Kinderkrippe, alternativ dazu kann die Kinderarche in Fritzlar besucht werden. Die Einrichtungen bieten eine Betreuung bis 16.30 bzw. 17.00 Uhr und einen Mittagstisch an.
Bemerkenswert ist hier, dass die Kosten des Kindergartens von der Gemeinde Wabern übernommen werden und nicht von den Eltern selbst getragen werden müssen. Gleichzeitig unterstützt die Gemeinde auch den Besuch der Kinderarche in Fritzlar mit Zuschüssen.
Das schulische Angebot wird durch die Schule am Reiherwald (Grundschule) im angrenzenden Wabern und weiterführende Schulen in Fritzlar abgedeckt.
Beispielhaft sind hier die
- Ursulinenschule (Gymnasium)
- Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule (Berufsschule)
- Anne-Frank-Schule (Haupt- und Realschule mit Förderstufe)
- König Heinrich Schule (Gymnasium)
Einzelne Schüler besuchen auch Schulen in Homberg.
Die Volkshochschule bietet im aktuellen Semester 11 Kurse in Wabern und 60 Kurse in Fritzlar an.
Das Betreuungs- und Bildungsangebot ist insgesamt als ausreichend und sehr attraktiv zu bezeichnen
Kultur, Soziales
Die ortsansässigen Vereine stimmen ihren jährlichen Veranstaltungskalender informell untereinander ab. Dies geschieht in einer losen Vereinsgemeinschaft, eine entsprechende Dachorganisation gibt es nicht.
Die Veranstaltungen werden zeitnah im Mitteilungsblatt der Gemeinde und auf der Homepage der Gemeinde Wabern im Veranstaltungskalender veröffentlicht.
Für 2011 sind folgende Veranstaltungen bislang veröffentlicht:
- 01.05. Aufstellen des Maibaums, Freiw. Feuerwehr Zennern
- 02.06. Vatertagsausflug nach Melsungen, Tauziehclub Zennern
- 04.06. Ortssporttag, Sportverein Zennern
- 16./17.07. Tauziehwochenende, Tauziehclub Zennern
- 26.11. Jahreshauptversammlung, Tauziehclub Zennern
- 30.12. Jahreshauptversammlung, Freiw. Feuerwehr Zennern
Vereinzelt werden Veranstaltungen (Konzerte, Vorträge) im Dorfgemeinschaftshaus oder im Gemeindesaal der Kirche durchgeführt. Insbesondere bietet der Verein zur Förderung der ländlichen Gartenkultur e.V., welcher seinen Sitz in Zennern hat, regelmäßig, regionale Vorträge, Besichtigungen und Kurse an. Er engagiert sich mit seinen Angeboten (u.a. Aktionstage in Kindergärten und Schulen) vor allem in der Gemeinde Wabern, teilweise auch in Nachbargemeinden. Das Kulturangebot in Zennern wird von den Anwohnern als ausbaufähig angesehen, so müssen oftmals andere Orte wie Kassel, Fritzlar und Bad Wildungen besucht werden um kulturelle Angebote in Anspruch zu nehmen.
Soziales
In Wabern werden die Belange der Senioren vorbildlich betreut. Neben dem Seniorenbeirat von Wabern sind auch "kleine Seniorenbeiräte" in den Ortsteilen installiert, welche die Interessen der Senioren vertreten.
In Zennern sind folgende Bürger Mitglieder im kleinen Seniorenbeirat:
Elisabeth Fiedler, Berliner Straße 8, Tel.:8596 Berndt Hofmann, Berliner Straße 9, Tel.:1089 Volker Kempin, Berliner Str. 12, Tel.:7325 Anneliese Bauer, Schulstrasse 28, Tel.:1349
Zusätzlich wurde in Wabern das Seniorenbüro der Gemeinde Wabern eingerichtet. Die Seniorenbeauftragte kümmert sich um die Belange der Senioren, unterstützt die Organisation des Ehrenamtskreises "Soziale Dienste" und organisiert und koordiniert eine Vielzahl von Veranstaltungen für Senioren:
Seniorenmittagstisch "In Gemeinschaft schmeckt es besser" !
- Einmal im Monat haben die Senioren aus Wabern die Möglichkeit gemeinsam zu essen.
- Vor dem Seniorenmittagstisch finden in der Regel "Vorträge für Senioren" statt.
- Im 14-tägigen Rhythmus fahren die Waberner Senioren nach Bad Emstal in das dortige Thermalbad.
- trifft sich 14-tägig zu kleinen oder auch größeren Radtouren rund um Wabern.
- die von Herrn Schattner, Gästeführer für den Schwalm-Eder-Kreis, angeboten werden, können sich Senioren ebenfalls anmelden. Die Fahrten beinhalten ein kleines Besichtigungsprogramm (Baudenkmäler, Stadt- oder Burgführungen) und ein gemeinsames Kaffeetrinken.
- "Meine Verfügung für den Krankheitsfall" - Für diese Fälle hat der Seniorenbeirat eine Vorsorgemappe erstellt, die im Büro für Seniorenarbeit der Gemeinde Wabern käuflich zu erwerben ist.
Zusätzlich organisiert die Kirche im Abstand von drei Wochen einen Seniorennachmittag im Kirchensaal.
Über einen gemeindlichen Veranstaltungskalender können sich Senioren über diese und weitere Veranstaltungen informieren.
Im Gemeindegebiet Wabern bietet eine Diakoniestation häusliche Kranken-, Alten- und Familienpflege rund um die Uhr durch qualifiziertes Personal an.
Das Aufgabengebiet umfasst die vielfältigsten Bereiche der Kranken- und Altenpflege.
Gleichzeitig ergänzt der oben angesprochene Ehrenamtskreis unterstützende Angebote für Senioren.
Angebote für "Betreutes Wohnen" oder Alten(pflege)heime sind in der Gemeinde nicht vorhanden .
Insgesamt ist dennoch festzuhalten, dass die Betreuungssituation für Senioren als sehr gut zu bezeichnen ist, zumal auch der soziale Zusammenhalt mit Familien- und Nachbarschaftshilfe in Zennern als gut funktionierend empfunden wird.
Veranstaltungsräumlichkeiten
Als Veranstaltungsräumlichkeiten dienen in Zennern vor allem das Dorfgemeinschaftshaus (DGH), welches auch für Familienfeiern mit bis zu 150 Personen geeignet ist. Es bietet einen großen Saal mit ca. 160m², eine kleinen Saal mit ca. 60m² und eine Küche mit ca. 20m².
Das DGH ist abends regelmäßig ausgelastet, lediglich an Freitagen finden keine regelmäßigen Veranstaltungen statt. Gleichzeitig bieten tlw. 14-tägige Rhythmen die benötigte Flexibilität für "Stoßzeiten" (Karneval, Theater- oder Orchesterproben vor Auftritten u.ä.) der Vereine und für private Anlässe. (vgl. Anhang: Belegungsplan, Formblatt) Das Dorfgemeinschaftshaus ist mit einer Rampe am Eingangsbereich und einer Behindertentoilette ausgestattet und ist behindertengerecht ausgebaut.
Die Mehrzweckhalle in Wabern (600 Pers.), das DGH in Udenborn (ca. 60 Pers.) und Räumlichkeiten in Fritzlar ergänzen überörtlich das Angebot an Veranstaltungsräumlichkeiten. Als Synergieeffekt ist zu werten, dass die Dorfgemeinschaftshäuser der einzelnen Ortsteile unterschiedlich groß sind. Diese können und werden für Privatveranstaltungen sehr gezielt ausgesucht. Es können sehr große und familiäre Veranstaltungen durchgeführt werden.
Kosten der öffentlichen Infrastruktur für die Gemeinde:
Die Kosten für das DGH setzen sich für 2010 wie folgt zusammen:
Einnahmen von 6.352.- € stehen Ausgaben von 13.600.-€ gegenüber (vgl. Anhang Datenblatt)
Momentan ist Zennern mit Veranstaltungsräumlichkeiten gut versorgt.
Gleichzeitig sucht der "Verein zur Förderung ländlicher Gartenkultur e.V." Räumlichkeiten zur Durchführung einer wachsenden Zahl von Veranstaltungen. Dabei geht es nicht nur um Räumlichkeiten an sich, sondern gleichzeitig um Anschauungsobjekte zur Demonstration der ländlichen Gartenkultur. Arbeitstechniken (z.B. Fachwerkkonstruktion, Brotbacken, Einmachen ..) sollen demonstriert und auch Kindern und Jugendlichen wieder bekannt gemacht werden. Alte Kulturpflanzen wieder angebaut und verwertet werden.
Dazu soll ein Treffpunkt mit Ambiente entstehen, welcher durch die Dorfgemeinschaft auch genutzt werden kann (Brotbacktage, Cafe an bestimmten Wochenenden, ...)
Feuerwehrgerätehaus
Das Feuerwehrgerätehaus grenzt an das Dorfgemeinschaftshaus und steht für Schulungszwecke der Feuerwehr zur Verfügung.
Außerdem gibt es die Möglichkeit auf dem Vorplatz kleinere Veranstaltungen stattfinden zu lassen, wie dem jährlichen Maifest. Für private Zwecke sind die Schulungsräume der Feuerwehr jedoch nicht anmietbar.
Freizeiteinrichtungen, Sport- und Spielplätze, Jugendräume
Zennern besitzt einen Sportplatz am südlichen Ortsrand. Ein gut ausgestatteter und attraktiver Kinderspielplatz befindet sich am östlichen Ortsrand. Bei einem Termin zur Kinder- und Jugendbeteiligung wurde deutlich, dass diese Spielfläche durch einzelne Elemente (z.B. Sonnensegel) ergänzt werden sollt. Eine kleine Spielfläche im Westen ist verwaist.
Ein Jugendraum ist im Dorfgemeinschaftshaus zwar vorhanden, wird derzeit aber nicht genutzt. Die Räumlichkeiten können jedoch durch eine Jugendgruppe wieder in Betrieb genommen werden. Die Beschlusslage der Gemeinde bestimmt, dass in jedem Ort selbstverwaltet Jugendarbeit betrieben werden kann, sofern dies unter Einhaltung einzelner Regelungen geschieht.
Zwei hauptamtliche Jugendpfleger bieten in Wabern überörtliche Veranstaltungen an. Des Weiteren haben die Jugendlichen die Möglichkeit den Jugendclub Wabern zu besuchen, der sowohl größere Ausflüge, wie auch verschiedene Ferienspiele organisiert.
Private Infrastruktur
Örtliche Grundversorgung mit Waren und Dienstleitungen
Zennern ist im Hinblick auf die private Infrastruktur als unterversorgt anzusehen. So gibt es im Ort weder Einkaufsmärkte, noch eine medizinische Versorgung. Diese Angebote sind nur in Wabern oder Fritzlar vorhanden.
Für ältere, hilfsbedürftige Menschen gibt es die Möglichkeit einen Bringdienst in Anspruch zu nehmen, welcher einerseits durch den Edeka- Markt angeboten, aber auch durch den Ehrenamtskreis "Soziale Dienste Wabern’" ermöglicht wird. Diese Einrichtung unterstützt ältere Personen nicht nur mit einem Einkaufsdienst, sondern auch durch einen Medikamentenbringdienst und kleinere Haushaltsarbeiten.
Erwähnenswert ist auch die hohe Anzahl an mobilen Einkaufsmöglichkeiten. So wird der Ort mehrmals wöchentlich von Fleischerei- und Bäckereifahrzeugen durchfahren, welche auf diesem Weg ihre Waren anbieten.
Außerdem gibt es im Ort durch die Direktvermarktung die Möglichkeit Produkte frisch vom Bauernhof zu erstehen. Es werden sowohl Fleisch, Fisch, Käse und auch Kartoffeln und Eier angeboten.
Die Kombination von den oben beschriebenen Einkaufsmöglichkeiten wird von der Bevölkerung vor Ort als günstig beschrieben. Vor allem die Nähe zu den zwei "Kleinzentren" wird als Qualität empfunden.
Gastronomie/ Dorfkneipe mit Raumangebot, Besonderheiten
In Zennern gibt es sowohl einen Gastronomiebetrieb wie auch eine Imbissbude, wobei ersterer sechs Tage in der Woche, jeweils von 17.00 Uhr an geöffnet hat. Beide bieten einen Partyservice, bei dem das Essen für Familienfeiern oder ähnlichem bestellt werden kann.
Neben dem DGH stellt der ortsansässige Gastronom seine Räume für Feierlichkeiten zur Verfügung. Er besitzt sowohl einen Gastraum für etwa 30- 40 Personen in seiner Gaststätte selbst, wie auch eine Scheune, die für große, rustikale Feste angemietet werden kann.
Soziale Selbsthilfeeinrichtungen, Betreuungsangebot
Die Gemeinde unterstützt den Ehrenamtskreis Soziale Dienste, der einen Bring- und Fahrdienst anbietet und auch der ältere Menschen in ihrem Alltagsleben unterstützt, ihnen ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben ermöglicht und soziale Kontakte fördert.
Informationen über die Arbeit des Ehrenamtskreises wurden in Form von Flyern bereits haushaltsdeckend verteilt. Zusätzlich berichtet die Örtliche Tageszeitung in unregelmäßigen Abständen über die Angebote des Ehrenamtskreises.
Ärztliche Versorgung
Die ärztliche Versorgung wird durch die angrenzenden Mittelzentren Wabern und Fritzlar abgedeckt. Im Ort selbst ist weder ein Arzt noch eine Apotheke vorhanden.
Für Arztbesuche kann der Bring- bzw. Fahrdienst des Ehrenamtkreises genutzt werden.
Vereinsräume
Die Räumlichkeiten des Sportheims umfassen etwa 50- 60m² und sind privat nicht zu mieten.
Das Tauzieher- Vereinshaus, welches vor einigen Jahren an das Sportheim angebaut wurde, bietet mit seinen etwa 80m² ebenso Raum für Vereins-Feste, für private Feierlichkeiten kann der Raum jedoch nicht angemietet werden.
Ansonsten nutzen die Vereine die Räume des DGHs und des kirchlichen Gemeindesaals.
Kirchliche Räume
Die evangelische Kirche in Zennern (Michaeliskirche) bietet Räumlichkeiten an, die auch von Vereinen angemietet und genutzt werden können (vgl. Belegungsplan, Formblatt).
Unter anderem finden hier auch die Seminare und Vortragsveranstaltungen des "Gartenkulturvereins" oder 14tägig ein Seniorencafe statt.
Ansprechpartner für das Gemeindehaus ist Bernt Loose. Ev. Kirchengemeinde Zennern 34560 Fritzlar-Obermöllrich, Mühlenpfad 11, Tel.: 05622/3174.
1.4. Städtebauliche Situation / städtebaulicher Handlungsbedarf
Leerstand, aufgeteilt nach Gebäudenutzung
In Zennern gibt es einen, in seiner Struktur gut erhaltenen, Ortskern.
Im mehrgliedrigen Straßendorf mit dichter Gehöftanordnung ist eine Vielzahl Ortsbild prägender Gebäude und bemerkenswert großer Gehöfte erhalten.
Diese sind teilweise jedoch durch Subnutzung oder Leerstand bedroht und zeigen erste Verfallserscheinungen - während der Bevölkerungszuwachs sich nun vor allem auf die Neubauflächen am Ortsrand fokussiert.
So sind im historischen Ortskern - entlang der Straßen "Gippes" und der "Langen Straße" sowie den verbindende Abschnitt der Udenbörner Straße - 3 Wohngebäude leerstehend und 3 weitere Wohngebäude teilweise leerstehend. Gleichzeitig sind 12 Wohngebäude kurz, bzw. mittelfristig durch Leerstand bedroht. (vgl. Karte "Abgrenzung Fördergebiet/ Gebäudenutzung" ).
Auch sind Gewerbestätten nur teilweise genutzt (Udenbornerstr.).
Fehlende Straßenraumgestaltung im Ortskern ("Lange Straße" (west), "Griesweg", "Gippes") wirkt zusätzlich negativ auf das Ortsbild.
Um den Ortskern gruppieren sich Wohnbaubereiche der Nachkriegszeit bis hin zum Neubaugebiet "Am Otlenacker".
Gebäudezustand
Zennern hat einen auf den Ortskern konzentrierten hohen Anteil von Gebäuden mit baulichen Mängeln:
Momentan sind in Zennern 3 kleine Wohngebäude und 4 teilweise große Ortsbildprägende Nebengebäude in baulich bedenklichem Zustand.
Gleichzeitig ist in Teilbereichen unsachgemäße Verwendung von Materialen bei der Sanierung bzw. Erweiterung der historischen Gebäuden zu bemängeln.
Im Rahmen der Konzepterstellung wurde eine Begehung mit Vertretern der Unteren Denkmalschutzbehörde (Hr. Bahl), der Gemeinde (Herr Bürgermeister Jung), der Dorferneuerungsbehörde, interessierten Bürgern und Vertretern des Planungsbüros durchgeführt. Dabei wurde u.a. der Zustand ausgewählter Gebäude betrachtet.
Es wurde festgestellt, dass einzelne Gesindehäuser, aber auch Nebengebäude und Wohnhäuser in bedenklichem Zustand sind. Eine Sanierung ist in Teilbereichen (z.B. Scheune bei Lange Str. 50) nicht mehr möglich, bei weiteren Gebäuden (Tagelöhnerhaus Lange Str. 51, Tagelöhnerhaus Lange Str. 12) nicht mehr wirtschaftlich sinnvoll.
Der Abriss und die Wiederverwendung der Materialien sollte bei diesen Gebäuden in Betracht gezogen werden.
Bei weiteren Gebäuden sollte Sanierung, Abriss und/oder Umnutzung abgewogen werden. Eine Nutzung im jetzigen Zustand scheint nicht realistisch, gleichzeitig wird ohne Sanierung das Ortsbild negativ beeinflusst und auch die Nutzung angrenzender Häuser weniger attraktiv.
Baulücken
Baulücken sind einige in Zennern vorhanden. Vor allem am westlichen Ende der Langen Straße und westlich des Friedhofs, aber auch im Zusammenhang mit den abgängigen und leer stehenden Gebäuden bzw. Hofanlagen ist Platz zum Neubau zur Aufwertung, Belebung und Neuordnung im Ortskern vorhanden.
Gleichzeitig ist im Osten Zennerns am Ortsrand ein bestehender Bebauungsplan ("Am Otlenacker"), dessen Baugrundstücke nicht vollständig bebaut ist.
Eine Innenentwicklung, beispielsweise im Bereich der Hofanlage Lange Str. 50 ist diese auf eine Fläche von ca. 6000qm möglich - belebt den Ortskern und ist einer weiteren Bebauung an den Ortsrändern vorzuziehen.
Gute Erfahrungen mit dieser Art der Ortskernbelebung wurden in Zennern schon mit der Ausweisung des Baugebietes an der Straße "Alte Linde" gemacht, wobei auch ehemalige innerörtliche Freiflächen einer Hofanlage umgewidmet wurden.
Denkmalschutz
Der Ortskern ist als Ensemble geschützt, zusätzlich sind ca. 45 Gebäude bzw. Hofanlagen im Ortskern als Einzelkulturdenkmal geschützt. (vgl. Karte "Städtebau", Auflistung).
Insbesondere 16 großzügige Hofanlagen sind hier zu erwähnen, welche durch ihre Freiflächen inmitten von Wohngebäuden und Scheunen, das Ortsbild auflockern und aufwerten.
Die Größe der Anlagen zeugt vom Reichtum, welcher auch durch die Landwirtschaft auf besonders guten Böden begründet ist.
Gleichzeitig sind 16 Wohnhäuser - Fachwerkgebäude - im Ortskern als Kulturdenkmäler denkmalgeschützt.
Einfache Tagelöhnerhäuser (8) befinden sich meist den Hofanlagen beigeordnet.
Ein Herrenhaus mit Parkanlage (Im Winkel 1), die evangelische Kirche (mit altem Friedhof) das Ehrenmal, eine Brücke über den Riegelgraben und die "alte Eiche ergänzen die Liste der Kulturdenkmäler.
Nutzungsstruktur (Gewerbe, Wohnen, etc.)
Momentan ist die Bevölkerungsentwicklung in Zennern deutlich rückläufig.
Die Altbausubstanz scheint im Moment in Zennern für neue Nutzer wenig attraktiv. Einerseits ist die Bausubstanz teilweise beschädigt bzw. nicht hochwertig, andererseits fehlen ausgewiesene Erweiterungsflächen im Ortskern.
Gleichzeitig ist in Teilbereichen im Westen des Ortskerns das Ortsbild wenig attraktiv.
Zennern liegt jedoch verkehrsgünstig zwischen Fritzlar und Wabern am Rand des Einzugsgebietes der Stadt Kassel. Diese Standortqualität begründet eine Attraktivität für Gewerbe bzw. Kleingewerbe ebenso wie auch für junge Familien, welche durch ein aufgewertetes Ortsbild erhöht wird.
Die Attraktivität für (junge) Familien wird durch familienfreundliche Rahmenbedingungen erhöht. Die Angebote zur Kinderbetreuung sind attraktiv und kostengünstig, das Angebot an weiterführenden Schulen ist im Umfeld reichhaltig.
Mit diesen guten Rahmenbedingungen soll an den oben beschriebenen negativen Aspekten der Städtebaulichen Situation gearbeitet werden um dem Bevölkerungsschwund entgegenzuarbeiten.
In Zennern soll dementsprechend vor allem die Sanierung des Ortskerns erfolgen, bzw. weiter betrieben werden.
Neben der Straßenraumgestaltung und der Verbesserung des Ortsbildes sollen attraktive Standorte für Neubauten im Ortskern angeboten werden.
Gleichzeitig sollen Neubürger stärker in die Dorfgemeinschaft integriert werden und ein Bewusstsein vor Ort für den Ortskern und dessen Weiterentwicklung geschaffen werden.
1.5. Wirtschaftliche Situation
Anzahl der Arbeitsplätze im Ort
Eine Übersicht aller wirtschaftlichen Angebote - "Ortsbranchenregister" (produzierendes Handwerk, landwirtschaftliche Direktvermarkter, Einzelhandelsgeschäfte, Dienstleistungen aller Art) befindet sich im Anhang.
Insgesamt sind neben Betreibern von Photovoltaik-Anlagen 42 weitere Gewerbebetriebe aufgelistet.
Dabei handelt es sich häufig um Ein-Mann-/ bzw. Handwerkliche Gewerbebetriebe, bzw. kleinere Dienstleister.
Als Arbeitgeber ist der Maschinenring Schwalm-Eder zu nennen, welcher seinen Sitz in Zennern hat.
Aussagen zur Betriebsnachfolge
Aussagen zur Betriebsnachfolge können zu den Betrieben nicht getroffen werden.
Existenzgründer
Existenzgründungen finden in Zennern im Moment nicht in bemerkenswertem Umfang statt. Lediglich ein Friseursalon hat in den letzten Jahren den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt.
Aussagen zu Gewerbeflächen
Nördlich der Kreisstraße und der Eisenbahnlinie gibt es ein kleines Gewerbegebiet, dessen Entwicklung 1948 mit der Ansiedlung der Fa. Mehler AG (Fulda) begann, die bis 1970 am Standort Zennern Zwirne und Gewebe herstellten sowie eine Spezialnäherei für Zelte u.ä. Produkte betrieben. Nach Ende der Produktion wurde das Gebäude als Lagerhalle genutzt, heute ist dort ein Metallbaubetrieb ansässig. Der zweite Teil des Gewerbegebietes entstand 1981 durch Ansiedlung der Firma Greiner, die dort Schaumstoffe herstellten, deren Produktionshallen jedoch seit einigen Jahren leer stehen, bzw. als Lager genutzt werden.
Aussagen zu Arbeitslosigkeit
Aussagen zur Arbeitslosigkeit sind für die Gesamtgemeinde Wabern vorhanden:
Arbeitslos gemeldet waren in Wabern
| Schwalm- Eder Kreis insgesamt | |||||||
| insgesamt | 15 bis unter 20 Jahre | 15 bis unter 25 Jahre | 50 bis unter 65 Jahre | 55 bis unter 65 Jahre | Darunter Ausländer | ||
| November 2009 | 191 | 21 | 56 | 31 | 14 | 5.052 | |
| November 2010 | 196 | 4 | 22 | 60 | 38 | 13 | 4.501 |
Bundesagentur für Arbeit, Statistik 01.12.2010
Während die Anzahl der Arbeitslosen im Schwalm - Eder - Kreis im letzten Jahr deutlich zurückging, ist diese in Wabern leicht ansteigend. Gleichzeitig ist auch ein Anstieg von Arbeitslosen Jungen und Alten zu verzeichnen, wobei letzteres auch dem allgemeinen Trend im Schwalm -Eder -Kreis entspricht.
Bezug zu regionalen Arbeitgebern
Als große regionale Arbeitgeber sind VW in Baunatal, B.Braun in Melsungen, die in Fritzlar angesiedelte Bundeswehr, die Zuckerfabrik in Wabern und natürlich das Großzentrum Kassel zu nennen. Die große Bandbreite an Arbeitgebern lässt eine Abhängigkeit von einem Betrieb oder einem Ort ausschließen.
1.6. Landwirtschaft
Zennern liegt in der Mitte der fast ebenen Fläche zwischen Fritzlar im Westen, der Schwalmmündung im Osten, der Fritzlarer Börde im Norden und der Großenengliser Platte im Süden. Die als fruchtbar zu bezeichnende Fläche ist stark landwirtschaftlich geprägt. Dieses bezeugen die teilweise stattlichen Höfe entlang der "Langen Straße" im Ortskern.
Betriebs- und Flächenstruktur
Die Entwicklung der Landwirtschaft in Zennern ist als rückläufig zu bezeichnen.
1948 gab es im Ort noch 32 Vollerwerbs-Landwirte im Ort, während heute nur noch 5 Haupterwerbslandwirte mit Flächengrößen von 50- 200 ha zu verzeichnen sind.
Die Frage der Betriebsnachfolge steht momentan nicht an, scheint aber auch weitgehend gesichert.
Als Kooperation zwischen den landwirtschaftlichen Betrieben ist der Maschinenring eV. zu nennen, der Gesellschafter der Maschinenring GmbH ist, zu nennen. Diese Kooperation ist ortsübergreifend, betrifft den Landkreis und ist in Zennern ansässig.
Lage der Betriebe (Ortskern), Erweiterungsmöglichkeiten
Da die Betriebe alle im Ortskern ansässig sind, werden die Erweiterungsmöglichkeiten im Ort als erschwert angesehen und begrenzen sich weitgehend auf den Außenbereich des Ortes.
"Landwirtschaft mit Freizeitangeboten" (Pferdehaltung etc.)
Zennern weist eine ausgeprägte Pferdehaltung auf. Es gibt sowohl eine Fuhrhalterei, wie auch eine hohe Anzahl an Reitpferden. Außerdem ist es in Zennern möglich, einen Kutschenführerschein zu erlangen.
Flurerneuerungsverfahren sind in nächster Zeit nicht vorgesehen, die Flächen sind weitgehend zu nutzbaren Schlägen zusammengefasst.
1.7. Tourismus
Tourismus als Wirtschaftszweig findet nicht statt, obwohl die Gemarkung von Zennern an die Eder angrenzt und in reizvoller Umgebung liegt. In jüngster Vergangenheit beleben einzelne Initiativen diesen Wirtschaftszweig und ergänzen überörtliche Angebote. Der "Eder(auen)radweg" führt direkt an Zennern vorbei, jedoch sind außer Hinweisschilder auf die Gastronomiebetriebe noch keine Verknüpfungen zum Ort vorhanden. Auch sind die Öffnungszeiten der Gastronomie (17.00 Uhr) wenig einladend für die Radfahrer. Der "Verein zur Förderung der ländliche Gartenkultur" betreibt einen attraktiven Schaugarten, der ab diesem Jahr in den Sommermonaten (Mai- Oktober) jeden letzten Sonntag im Monat geöffnet ist. Zusätzlich finden die - auch in einem Flyer veröffentlichten - Veranstaltungen in Zennern statt, wie z.B. Pflanzenmarkt am 28./29.05.2011, das Fest "Gartenfreude" 25./26.06.2011 und das ländliche Gartenfest am 03./04.09.2011 (jeweils 10-17 Uhr). In Kooperation mit anderen Orten, die über besondere Gärten verfügen, wird z. Zt. ein "Gartenradweg" beplant. Im Ort sind des Weiteren einzelne touristische Angebote - wie eine Fuhrhalterei (Kutschfahrten und eine Unterkunft für Wanderreiter - vorhanden. Besonders erwähnenswert ist hierbei die Möglichkeit den Kutschenführerschein zu erwerben, ein Angebot das überörtlich Beachtung findet und gut angenommen wird. Ansonsten sind keine Ferienwohnungen bzw. touristische Angebote zu verzeichnen. Momentan sind die Rad-/ Wanderwege wenig beworben, bzw. der Anschluss an den Ortskern Zennerns nicht ausgeschildert. Einkehrmöglichkeiten als ausgesprochene Ausflugsziele fehlen ebenso, wie insgesamt Gastronomie mit bedarfsgerechten Öffnungszeiten. Hier liegt ein wirtschaftlich wenig ausgeschöpftes Potential, zumal der Edersee, Fritzlar und Kassel als touristische Anlaufpunkte in mittelbarer Nähe liegen. Möglichkeiten zum Ausbau touristischer Angebote sind auch im Zusammenhang mit der Förderung im Rahmen der Leader-Region Schwalmaue möglich und sollten im Ort besser bekannt gemacht werden.
1.8. Energie
Nutzung erneuerbarer Energie, z.B. Solaranlagen, Biogas- und Holzhackschnitzelheizung, etc. Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden. In Zennern ist die Anzahl an regenerativ erzeugter Energie vergleichsweise gering. Lediglich über Solaranlagen wird von Bürgern regenerative Energie ins Netz der EON-AG eingespeist.
Einspeisung von regenerativ erzeugter Energien in den Gesamtgemeinden und Ortsteilen
| Ort | Einspeisungsmenge 2009 (kWh) |
| Wabern | 5.948.300 |
| davon Zennern | 202.846 |
Zennern weist in den letzten Jahren einen leichten Anstieg bei regenerativen Energien auf. So erfolgte zum Beispiel von 2008 auf 2009 ein Leistungszuwachs von 140 kW und einen Anlagenzuwachs von etwa 10 Anlagen.
Entwicklung der Leistungen, Wabern- Zennern
| Bestand 31.12. | Anlagenzuwachs | Anlagenbestand per 31.12. | Leistungszuwachs (kW) | Leistung per 31.12. |
| 2004 | 2 | 13,120 | ||
| 2005 | 1 | 3 | 11 | 23,620 |
| 2006 | 3 | 6 | 37 | 61,000 |
| 2007 | 3 | 9 | 26 | 86,850 |
| 2008 | 4 | 13 | 83 | 169,570 |
| 2009 | 10 | 23 | 140 | 309,150 |
Eon-Mitte AG (Daten übermittelt 20.01.2011)
In Zennern wird zudem vereinzelt Geothermie zur Heizung eingesetzt, welche aufgrund des hohen Grundwasserpegels vergleichsweise günstig zu gewinnen ist. Gute Erfahrungen wurden im Ort mit Grundwasserpumpe bzw. Tiefenbrunnen zur Gewinnung von Wärme gemacht, welche eine attraktive Alternative zum Einsatz von herkömmlichen Energien darstellt.
1.9. Ökologie und Naturschutz
Brach- und Freiflächen im Ort
Zwischen dem Ortskern und den Siedlungserweiterungen ist ein teilweise noch sehr gut ablesbarer Grüngürtel aus Hausgärten und Streuobstwiesen vorhanden. Zusammen mit Gartengebieten prägen diese Grünflächen das Ortsbild von Zennern.
Ortsrandbegrünung, Gewässer
Der Riegelsgraben führt durch Zennern. Dieser Graben ist teilweise naturfern ausgebaut, teilweise zugewachsen: Vor allem letzteres bewirkt einen beeinträchtigten Wasserabfluss bei Starkregenereignissen.
Ortsbildprägende/ großkronige Bäume
Mehrere Ortsbildprägende Bäume sind in Zennern anzutreffen (vgl. Karte Bestandsaufnahme Natur). Besonderes erwähnenswert ist die als Naturdenkmal geschützte Eiche im Westen Zennerns am Ende der Lange Straße.
Ortsbild, landschaftsprägende Elemente
Landschaftsprägende Elemente sind Heckenstrukturen im Südwesten und Westen Zennerns. Im erweiterten Ortskern ist ebenfalls ein prägende Heckenstruktur an der Udenbörner Straße.
Eine Ortsrandeingrünung ist nur in kleinen Bereichen Süden und Westen vorhanden (vgl. Karte Bestandsaufnahme Natur).
Natursteinmauern, Streuobstanlagen
Natursteinmauern sind vereinzelt im Ortskern vorhanden (vgl. Karte Bestandsaufnahme Natur).
Streuobstwiesen befinden sich an der westlichen Ortsgrenze und am südlichen Rand des Ortskerns.
Beteiligung an ökologischen Projekten
Ökologische Projekte oder Initiativen werden vor allem durch den "Verein für ländliche Gartenkultur" organisiert. Dieser bietet ehrenamtlich Fortbildungen und Seminare an, welche den Bürgern die Kulturpflanzen und Nutzgärten näher bringen sollen.
Des Weiteren setzt sich der Verein für die Kinderbeteiligung in ökologischen Projekten ein und möchte bspw. mit Hilfe von Insektenhotels und einem Schaugarten das Naturbewusstsein von Kindern und Jugendlichen fördern.
Natur- und Landschaftsschutzgebiete, Biotope
Natur- und Landschaftsschutzgebiete sind auf der Gemarkung Zennerns keine ausgewiesen
1.10. Bürgerschaftliches Engagement und überörtliche Zusammenarbeit
Vereine und deren Zusammenarbeit, Spektrum der Vereinsaktivitäten, Vielfalt der Vereine Verschiedene Vereine und Gruppen sind eine Basis des dörflichen Lebens in Zennern. In Zennern sind unter anderem aktiv:- Der Gesangverein Eintracht Zennern,
- Der Sportverein SC Schwarz- Weiß (Jugendfußball: Spielgemeinschaft mit Obermöllrich, Cappel, Unshausen und Harle),
- die Freiwillige Feuerwehr mit Jugendfeuerwehr,
- der VdK Zennern,
- der Landfrauenverein Zennern,
- der Tauzieh- Club 1978 Zennern
- und die Ruppeburschen Zennern
- Trachten - und Volkstanzgruppe.
Darüber hinaus gibt es häufig örtliche Initiativen. Meist initiiert der Ortsbeirat Verschönerungsmaßnahmen und Vereinsvorhaben - so wurde der am östlichen Ortsrand gelegene Spielplatz 2003 mit großer Unterstützung der Bevölkerung gestaltet. Auch Pflastermaßnahmen (Friedhofsgestaltung, Containerstellflächen) wurden als Bürgerprojekte durchgeführt.
Von Vereinen organisiert wurden beispielsweise die Erweiterung des Feuerwehrhauses, der Umbau des Sportlerheims, die Sanierung vom Dorfgemeinschaftshaus und der Bau der Räumlichkeiten für den Tauzieh-Club als Bürgerprojekte umgesetzt.
Zentrale örtliche Veranstaltungen sind die Tauziehmeisterschaften, das Apfelfest, die Maifeier der Feuerwehr, Sportfeste sowie Partnerschaftsfeiern mit der Bundeswehr.
Die Koordination der einzelnen Vereine funktioniert gut, was sich bei der Organisation dieser Feste zeigt. Eine lose Vereinsgemeinschaft (Absprachen) ersetzt eine Dachorganisation für die Vereine, welche sich vor allem mit der Organisation von dem "Dorffest", aber auch mit dem Veranstaltungskalender beschäftigt.
Aus der Bürgerschaft wurde - bspw. in der Fragenbogenaktion- mehrfach der Wunsch nach einer Steigerung der gemeinsamen Aktivitäten aller Vereine zur Stärkung der Dorfgemeinschaft geäußert.
In Zennern ist ein Trend zu überörtlicher Vereinstätigkeit zu beobachten. So setzten sich viele Vereine aus Mitgliedern verschiedener Orte zusammen. Nur noch ein Teil der Vereinsmitglieder stammt aus Zennern. Dieses erschwert die Organisation von Dorffesten und mindert die Beteiligung bei Festen "fremder" Vereine.
Angebote außerhalb der Vereine/ bürgerschaftliche Projekte
Der oben erwähnte Ehrenamtkreis "Soziale Dienste Wabern" leistet überörtlich - unterstützt durch die Gemeinde - wertvolle Nachbarschaftshilfe.
Teilnahme a, Wettbewerb "Unser Dorf" und sonstigen Wettbewerben und Initiativen
Die Teilnahme am Wettbewerb "Unser Dorf" wurde durch den Ortsbeirat für dieses Jahr verworfen, da die Konzentration der Bürgerbeteiligung auf das Dorferneuerungskonzept gelegt werden soll.
Überörtliche und regionale Vernetzung
Die überörtliche und regionale Vernetzung auf Vereinsebene ist als gut zu bezeichnen.
1.11. Überörtliche kommunale Zusammenarbeit
Wabern arbeitete interkommunal im Zweckverband Schwalm- Eder- West wie auch in der LEADER- Region Schwalmaue mit. In Wabern wurde in verschiedenen Projekten die Innenentwicklung der Ortsteile gefördert. Plattform hierfür war meist der Zweckverband Schwalm- Eder- West, zu dem neben Wabern die Stadt Borken (Hessen) und die Gemeinden Jesberg, Neuental, und Bad Zwesten gehören. Wabern- Zennern wurde neben den 5 Hauptorten der Zwecksverbandskommunen und zwei weiteren Ortsteile als Entwicklungsorte eingestuft. Der Zweckverband ist ein "Produkt" der gemeinsamen Entwicklungsarbeit an dem Forschungsprojekt "Stadt 2030" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, in dem die fünf Zweckverbandskommunen in den Jahren 2002 bis 2004 die gemeinsame "Vision 2030 Schwalm- Eder- West" sowie 80 konkrete Projektideen entwickelt haben und als organisatorische Basis für die weitere Zusammenarbeit im Oktober 2003 der Zweckverband "Schwalm- Eder- West" gründeten.
Internationale Partnerschaften
Die Städtepartnerschaften mit Lormaison (Frankreich) und Kaczory (Polen) laufen auf der Ebene der Großgemeinde.
Eine direkte Verbindung zum Ortsteil Zennern besteht nicht. Lediglich besteht die Partnerschaft mit Kaczory durch die Jugendfeuerwehr, bei welcher auch Jugendliche aus Zennern beteiligt sind.
1.12. Weitere Handlungsfelder
Als Informationsmöglichkeit soll im Rahmen der Dorferneuerung eine Aushangtafel für alle dörflichen und Vereins-Aktivitäten eingerichtet werden. Eine vergleichbarer Aushang war in der Vergangenheit vorhanden und wurde rege genutzt. Neben Veröffentlichungen in der überörtlichen Zeitung (HNA) werden momentan die Bürger im Gemeindeblatt und mit Handzetteln zusätzlich über die Fortschritte bzw. Veranstaltungen zur Dorferneuerung informiert. Gleichzeitig informiert ein eMail-Verteiler alle interessierten Bürger, welche sich in den Arbeitsgruppen eingetragen haben.
| Externe Analyse Interne Analyse | Stärken Ortsbild:
|
Schwächen Ortsbild /Ökologie:
|
| Chancen Ortsbild:
|
Wie sind die Stärken einzusetzen, um die Chancen zu nutzen? Ortsbild:
|
Wie müssen wir die Chance nutzen, um die Schwächen zu bewältigen? Ortsbild /Ökologie:
|
| Risiken Ortsbild:
|
Wie sind die Stärken einzusetzen um die Risiken zu meistern? Ortsbild:
|
Wie an den Schwächen arbeiten, um die Risiken zu meistern? Ortsbild /Ökologie:
|
Wie sind die Stärken einzusetzen, um die Chancen zu nutzen?
Ortsbild /Ökologie:
Eine Vorgabe für ein einheitliches Gestaltungskonzept unter Berücksichtigung von Denkmalschutz, Verkehr und Ortsbegrünung ist durch die jüngste Gestaltung der Langen Straße (Ost) vorhanden. Diese wird von der Bevölkerung sehr positiv aufgenommen und soll bei weiteren Umgestaltungsmaßnahmen im Zuge von Kanalsanierung und Dorferneuerung als Leitlinie dienen.
Gleichzeitig ermöglich die Dorferneuerung breite Bürgerbeteiligung bei der Umgestaltung der Ortsmitte. So kann der Umgang mit sensiblen Bereichen (z.B. Ehrenmal) und die Umsetzung verschiedener Projekte als Bürgerprojekt auf breiter Basis diskutiert und organisiert werden.
Infrastruktur:
Es werden Synergieeffekte erzielt. Die Aufwertung des Ortskerns geht mit der notwenigen Kanalsanierung einher. Gleichzeitig bewirkt ein ansprechendes Ortsbild einen Anstieg der touristischen Attraktivität.
Der Tourismus gewinnt als Wirtschaftszweig auch in der Region zunehmend an Bedeutung. In Zennern sind lediglich erste Ansätze touristischer Aktivitäten erkennbar. Eine Förderung im Rahmen der Leaderregion Schwalmaue erleichtert Investitionen in diesem Wirtschaftssektor. Gleichzeitig ist die Umgebung (Auenlandschaft) attraktiv und v.a. für Radtourismus besonders geeignet. Diese Stärken gilt es herauszuarbeiten und zu bewerben. Eine weitere Vernetzung mit Nachbarkommunen und gezielte Werbung für diese Rahmenbedingungen sollen ermöglichen, dieses Potential wirtschaftlich verstärkt zu nutzen.
Die Grundwassernähe wird in Zennern zur Nutzung von Geothermie für die privaten Heizungen genutzt. Im Rahmen der Erstellung des Dorferneuerungskonzeptes wird eine Informationsveranstaltung über alternative Energien mit diesem Schwerpunkt durchgeführt.
Soziales:
Das bürgerschaftliche Engagement kann zur weiteren Verbesserung der Familienfreundlichkeit genutzt werden. Ein verwaistes Spielgelände (Spielplatze an der Eiche) im Westen Zennerns soll durch Bürgerbeteiligung zu einem Treffpunkt für Jung und Alt umgestaltet werden. Der Spielplatz (Schulstraße) im Osten Zennerns wird ergänzt.
Gleichzeitig wird dort das Ortsbild im Umfeld des Naturdenkmals "Alte Eiche" aufgewertet.
Die Wohnqualität und die Nähe zu großen Arbeitgebern wird in Zennern als sehr attraktiv empfunden. Zusätzliche Bauflächen (Innenentwicklung) sollen in Zennern (z.B. im Bereich einer großen Hofanlage) ausgewiesen werden.
Dadurch wird der Ortskern belebt, die Lebensqualität weiter erhöht- die Attraktivität für Zuwanderungswillige steigt.
Wie müssen wir die Chance nutzen, um die Schwächen zu bewältigen?
Ortsbild /Ökologie:
Das Engagement de Bürgerschaft kann genutzt werden, um bislang ungenügend gestaltete Bereiche (z.B. Riegelgraben, Bahnhofgelände und DGH-Umfeld) aufzuwerten.
Zusätzlich kann von Bürgern und Vereinen die Pflege von Öffentlichen Grünflächen übernommen und so gestaltet werden, dass diese Flächen durch individuelle Gestaltung zu Vorzeigeflächen im Ort werden.
Auch abgängige Gebäude im Ort können im Rahmen von Bürgerprojekten einer neuen Nutzung zugeführt werden. Selbst das Material (Fachwerkkonstruktion) von nicht mehr sanierungsfähigen Gebäuden (bspw. Lange Str. 52: Hexenhaus) kann bei Bürgerprojekten (Neue Bushaltestelle, Werbesilhouette Bahnhofsumfeld) wieder verwendet werden. Die Förderung im Rahmen der Dorferneuerung erleichtert neben weiteren Förderprogrammen die Finanzierung bei baulichen Maßnahmen im privaten und öffentlichen Bereich zur Umgestaltung der Ortsmitte.
Verkehr
Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit v.a. für Kinder und Senioren soll eine zentrale Bushaltestelle angelegt werden. Gut geeignet ist dabei die Fläche des Ehrenmals, bei welcher auch im Fragebogen Handlungsbedarf angezeigt wurde.
Das Ehrenmal soll im Rahmen eines Bürgerprojektes in den Kirchgarten verlegt werden, die entstehende Freifläche kann zu einem zentralen Buswendepunkt umfunktioniert werden. Die Verlegung der Bushaltestellen an diesen zentralen Ort reduziert den Busverkehr im Ort auf eine Durchgangsstraße, unsichere Zuwege (v.a. Mainzer Str. ) zu Haltestellen entfallen.
Der Riegelgraben verläuft im Ort teilweise ungepflegt und unerlebbar. Eine entsprechende Gestaltung kann als Bürgerprojekt durchgeführt werden: Gleichzeitig bietet das Flurstück im Osten Zennerns genügend Raum für eine sichere fußläufige Verbindung in den Ortskern.
Infrastruktur:
Zur Verbesserung des "Informationsflusses" im Dorf soll eine Informationsbroschüre erarbeitet werden. So werden den Bürgern Zennerns die (Dienstleistungs-)Angebote, welche vor Ort vorhanden sind, besser bekannt gemacht
Gleichzeitig wird eine Infotafel als Bürgerprojekt saniert und vergrößert. (DE, Infrastruktur, Ehrensamtskreis, Vereine)
Die Umnutzung der leer stehenden Gebäude, aber auch der Abriss baulich beeinträchtiger Gebäude ermöglicht eine Dorfentwicklung ohne Flächenverbrauch. Mit Information (Werbung) und Unterstützung werden Existenzgründer zur Umnutzung leer stehender Gebäude gewonnen. Aber auch Bauwilligen, die Bauplätze im Umfeld Ihrer Arbeitgeber suchen, können Bauplätze im Rahmen eines Konzeptes (Planung) zur Innenentwicklung angeboten werden. Der Ortskern wird zusätzlich belebt.
Der Ausbau des Internetnetzes (LTE) ist im Dorf momentan nicht überall bekannt. Über das Erreichen dieser Standortbedingung sollte wiederholt informiert werden, da dies auch für Zuwanderungswillige ein ausschlaggebendes Argument sein kann.
Die Energetische Sanierung Gebäude im Rahmen der Dorferneuerung verbessert Wohn- und Lebensqualität. Gleichzeitig sind energetisch günstige Gebäude Standortfaktoren für Infrastruktur und Zuwanderungswillige.
Soziales:
Der neu gegründete "Verein für ländliche Gartenkultur" engagiert sich bei der Schaffung eines Treffpunktes für die Bürger Zennerns. Als Bürgerprojekt, die notwendigen fachlichen Qualifikationen sind bei den Akteuren vorhanden - soll ein ehemaliges Gesindehaus an den Kirchplatz versetzt werden, der in seiner Funktion zum Dorfmittelpunkt erweitert werden soll. In diesem Vereinshaus werden Aktivitäten für die gesamte Bevölkerung Zennerns angeboten.
Ein neu gestalteter Platz an der "Alten Eiche" bietet Treff- und Kommunikationspunkte für Jung und Alt und erhöht die Identität, vor allem auch der jungen Generation mit dem Ort.
Wie sind die Stärken einzusetzen um die Risiken zu meistern?
Ortsbild /Ökologie:
Eine Aufwertung des Ortsbildes erhöht den Wert der einzelnen Gebäude, Nutzung und Umnutzung vorhandener Gebäude wird attraktiver und somit Leerstand verhindert.
Verkehr
Insbesondere die Verkehrsgünstige Lage wird als Stärke Zennerns beschrieben und kann im Zusammenhang mit großen Arbeitgebern im Umkreis zur Ansiedlung junger Familien genutzt werden.
Infrastruktur:
Insgesamt werden die Wohnbedingungen bzw. die Lebensqualität als gut empfunden . Diese Standortbedingungen (Vereine; Lage, Natur) sollte als Stärken im Hinblick auf den demographischen Wandel beworben werden.
In Zennern sind nur noch einzelne Dienstleistungsangebote vorhanden. Läden zum Grunderwerb beschränken sich auf "fliegende Händler" und Hofläden. Diese Angebote sollen erhalten bzw. ausgebaut werden durch Unterstützung von Werbemaßnahmen zur Information
Soziales:
Wabern ist aufgrund zahlreicher Angebote für Kinder und junge Familien als Familienfreundlich zu bezeichnen
An dieser Attraktivität insbesondere für junge Familien gilt es durch spezifische Angebote (Spielplatz, Jugendarbeit Vereine,...) stetig zu arbeiten.
Die Aufwertung des Spielplatzangebotes (Spielplatz Schulstraße) erhöht die Familienfreundlichkeit. Gleichzeitig werden Treffpunkte (DGH; Alte Eiche) auch für Jugendliche im Ort geschaffen. So verstärkt sich die Bindung und Identifikation vor allem Jugendlicher mit dem Ort, die Zennern aus Gründen der Ausbildung oder der Arbeitsplatzsuche verlassen.
Das Wohnumfeld, die Dorfgemeinschaft und das Vereinsleben, aber auch die Aufarbeitung der gemeinsamen Geschichte (z.B. Ortsfamilienbuch) bewirken Bindung und Identifikation.
Auch diese Stärken sollten gepflegt (und beworben) werden, um dem demographischen Wandel entgegenzuwirken.
In einzelnen Vereinen ist eine Überalterung in der Vereinsführung zu erkennen. In Zennern kann dies jedoch als zeitweise Erscheinung angesehen werden, da durch die Jugendarbeit in den meisten Vereinen der Generationswechsel - wenn auch in Schüben - funktioniert. Entsprechend sollte auf die Jugendarbeit weiterhin ein besonderes Augenmerk gelegt werden.
Wie an den Schwächen arbeiten, um die Risiken zu meistern?
Ortsbild /Ökologie:
Die Grünflächen werden teilweise als ungepflegt empfunden. Pflegemaßnahmen und Gestaltungsmaßnahmen von engagierten Bürgern, ggf. in Form von Patenschaften aber auch Bürgerprojekte (z.B. Umgestaltung DGHUmfeld und Bahnhofsgelände) werten das Ortsbild auf. Gleichzeitig wird das DGH durch zusätzliche Funktionen im Außenbereich besser ausgelastet.
Verkehr
Eine Verlegung der Bushaltestellen an eine zentrale Stelle kann Rahmen der Dorferneuerung diskutiert werden. Dadurch entfallen verschiedene Gefahrenpunkte in der Verkehrsführung. Gleichzeitig sollen die vorhandenen Bushaltestellen an einer zentralen Stelle leicht erreichbar zusammengefasst werden. Dies erhöht die Verkehrsicherheit und die Attraktivität dieses Bereichs als Treffpunkt.
Der ungepflegte Riegelgaben soll durch ein Bürgerprojekt aufgewertet werden. Er soll durch eine begleitende fußläufige Wegeverbindung im Osten erlebbar werden. Dieser Weg verbindet die Ortsmitte - die zentrale Bushaltestelle - mit dem Spielplatz und Wohngebiet im Osten. Gleichzeitig ermöglicht dieser Weg den gefahrlosen täglichen Rundgang für Ältere, der bislang vor allem im Westen möglich war. Somit ist dies eine Maßnahme zur Verkehrsicherheit, welche die Wohnsituation für Kinder und für Senioren verbessert.
Die Wohnsituation für Senioren soll bezüglich der Verkehrssicherheit erhöht werden. Dazu soll die Verkehrsführung vor allem für große landwirtschaftliche Fahrzeuge (Maschinenring) und Busse geändert werden.
Infrastruktur:
In Zennern sind einige Gebäude vom Leerstand bedroht oder stehen leer. Diese Gebäude sollen durch Abriss oder Umnutzung für eine dörfliche Innenentwicklung genutzt werden. Auch Seniorenwohnen bzw. alternative Wohnformen können in einem entsprechenden Konzept zur Innenentwicklung für den Ortskern berücksichtigt werden.
Soziales:
Die Gestaltung von Treff- und Kommunikationspunkten erhöht die Attraktivität und belebt den Ortskern. Dies ist eine Strategie die Folgen des demographischen Wandels zu mindern. Insbesondere soll hierbei eine Lösung der Standortfrage "Jugendtreffpunkt" angestrebt werden.
Bei zunehmender Überalterung in der Gesellschaft ist negativen Auswirkungen dieser Entwicklung vorzubeugen. Das bemerkenswerte vorhandene bürgerschaftliche Engagement diesbezüglich sollte weiterhin anerkannt und unterstützt werden. Die Problematik sollte regelmäßig thematisiert werden und über geeignete Maßnahmen zur Unterstützung Älterer informiert werden.
3. Leitbild
Aus der Arbeitsgruppe "Dorferneuerung" wurden mehrere Leitsätze für Zennern vorgeschlagen. Diese Leitsätze wurden diskutiert, wobei die Begriffe "Lage, Wohn- und Lebensqualität" zentrale in der Diskussion waren. Nach der Erörterung einigte man sich einvernehmlich auf das Leitbild:
und Zukunft gestalten
Zennern ist durch seine Lage zwischen Fritzlar und Wabern gut angebunden. Die fehlende private Infrastruktur wird , insbesondere bei der Versorgung mit Waren des täglichen Bedarfes, durch Bringdienste, fliegende Händler und Direktvermarkter ersetzt. Dabei wird deutlich, dass im "Alten" eine besondere Qualität für Zennern gesehen wird. Hier sind nicht nur die zahlreichen älteren Gebäude, sondern auch die Geschichte des Ortes und die daraus resultierende Identifikation angesprochen. Nicht zuletzt ist die Wohnqualität, welche sich durch die Lage und die Dorfgemeinschaft auszeichnet, erhaltenswert. Letztere soll dazu beitragen, dass die Zukunft - vor allem durch Bürgerprojekte - gestaltet wird und Zennern ein attraktiver Standort für Junge Familien und Zuwanderungswillige bleibt. Zennern sieht sich mittelfristig als "Wohnstandort". Das Ortsbild im Ortskern Zennerns weist im Westen Mängel auf und soll angelehnt an die Gestaltung der Langen Straße im Osten aufgewertet werden. Indirekt werden dadurch die Identifikation mit dem Ort und die gut funktionierende Dorfgemeinschaft - Stärken Zennerns - unterstützt. Ziel ist es im Rahmen der Dorferneuerung, weiterhin die Qualität des Wohnstandorts insgesamt zu verbessern. Somit bleibt Zennern für Zuwanderungswillige attraktiv und somit werden die Folgen des demographischen Wandels in den Dörfern im Schwalm-Eder-Kreis abgemildert. Gleichzeitig sind die Projektideen geeignet, den Tourismus in der Region zu stärken. Insbesondere das "Vereinshaus" des Vereins zu Förderung der ländlichen Gartenkultur bietet mit Veranstaltungs- und Dienstleistungsangeboten am Schaugarten einen attraktiven Anlaufpunkt für Touristen in der Region.
4. Handlungsfelder
4.1. Ortsbild /Ökologie:
Zennern ist im Ortskern geprägt durch großzügige Hofanlagen mit einzelnen Gesindehäusern. Der Ortskern selbst ist bezüglich des Ortsbildes in Zennern zweigeteilt . Der östliche Teil der Lange Straße ist einheitlich gestaltet. Diese ansprechende Gestaltung wird im Ort als deutliche Aufwertung empfunden. Der Westen der Lange Straße und die Straßenräume der Straßen Undenborner Straße, Gippes und Griesweg weisen im Ortskern bezüglich des Ortsbildes teilweise erhebliche Mängel auf. Eine Ortsdurchgrünung fehlt hier im Straßenraum weitgehend. Insbesondere im Westen der Lange Straße wird das Ortsbild zusätzlich von sanierungsbedürftigen und baufälligen Gebäuden beeinträchtigt. Ein Entwicklungsplan ermöglicht hier die Ausweisung von innerörtlichen Bauflächen. Auch das Umfeld des Dorfgemeinschaftshauses weist Gestaltungsbedarf auf. Als besonderer Schandfleck wird das Gelände des ehemaligen Bahnhofs empfunden, welches an der Mainzer Straße liegt und das Erscheinungsbild von Zennern Im Ortseingangsbereich erheblich beeinträchtigt. Erheblicher Handlungsbedarf wird von den Bürgern auch am "Riegelgraben" gesehen, der teilweise zugewachsen ist und dessen Abfluss nur eingeschränkt funktioniert. Ein gestalteter Dorfplatz als Ortsmittelpunkt und Treffpunkt fehlt.
Ziel
Es gilt das Ortsbild Zennern angelehnt an die attraktiven und einheitlichen Gestaltung der "unteren" Langen Straße aufzuwerten. Gleichzeitig soll das Erscheinungsbild Zennerns auch ökologisch aufgewertet werden.
Im Zuge der Gestaltung beleben neue Treffpunkte den Ortskern.
Durch Bauflächen für Zuwanderungswillige im Ortskern soll dieser belebt werden.
Der Riegelgraben, der in Teilbereichen zugewuchert und verlandet ist, soll saniert werden.
Strategie
- Innenentwicklungsplan: Konzept zur Nutzung leerstehender, maroder Häuser, bzw. deren Grundstücke.
- Gestaltung von Straßenräumen im Zuge der Kanalsanierung.
- Anlage bzw. Gestaltung von Freiflächen im Ortskern zur optischen und ökologischen Aufwertung (z. DGH-Umfeld; Bahnhofsgelände)
- Dorfplatzgestaltung mit Vereinshaus
- Sanierung Riegelgraben (v.a. Westlich Udenborner Starße)
- Sanierungsarbeiten an privaten Häusern im Rahmen der Dorferneuerung.
Wirkung
Das aufgewertete Ortsbild und Erscheinungsbild erhöht die Attraktivität Zennerns als Wohnstandort und als Standort für Kleingewerbe .
Gleichzeitig belebt ein neu gestalteter Dorfplatz den Ortskern. Der Kommunikations- / Treffpunkt erhöht die Lebensqualität und stärkt die Dorfgemeinschaft.
Wiedererkennungseffekte durch wiederkehrende Gestaltungselemente im Straßenraum erhöhen die Identifikation mit dem Ort und die Attraktivität des Ortes.
4.2. Verkehr
Die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr wird als gut beschrieben. Die Verkehrssicherheit dagegen wird an einigen Stellen als unzureichend empfunden. Die Mainzer Straße, welche den Ortskern im Norden streift, wird als Verbindungsstraße zwischen Wabern und Fritzlar häufig zu schnell befahren. Eine Bushaltestelle und der Haltepunkt der Bahn sind dort nur ohne Querungshilfe zu erreichen. Im Ortskern wird das hohe Aufkommen landwirtschaftlicher Fahrzeuge (u.a. Maschenring) und der Busverkehr beanstandet. Die Buslinien verlaufen durch den gesamten Ortskern. In der Straße "Gippes" wird auch der ungeordnete ruhende Verkehr beklagt. Reine fußläufige Verbindungen sind im Ort nicht vorhanden.
Ziel
Die Verkehrssicherheit soll insbesondere für Kinder und Senioren erhöht werden.
Strategie
- Gehwege und Bereiche für den ruhenden Verkehr werden im Ortskern im Rahmen der Kanalsanierung neu strukturiert
- Verkehrsberuhigung durch Verlagerung des Busverkehrs durch Anlage einer zentralen Bushaltestelle im Bereich des Ehrenmals
- Verbesserung der Situation für Fußgänger durch Anlage einer fußläufigen Verbindung zwischen "zentraler " Bushaltestelle und Spielplatz Schulstraße am Riegelgraben
- Verkehrsberuhigende Maßnahme durch Verlagerung des landwirtschaftlichen Verkehrs (Maschinenring) an den Sportplatzweg
Wirkung
Die Erhöhung der Verkehrssicherheit bewirkt eine erhebliche Aufwertung der Wohnqualität im Ort. Die zentraler Haltestelle im Ortskern belebt diesen zusätzlich.
Der Busverkehr im Ortskern wird durch die Anlage einer zentralen Bushaltesstelle im Bereich des Ehrenmals auf eine Durchgangsstraße (Udenborner Straße) reduziert. Die Gestaltung einer Haltestelle mit Wendeschleife ermöglicht einseitiges Einsteigen in jeder Fahrtrichtung und gewährleistet erhöhte Sicherheit.
Durch die fußläufige Verbindung wird den Bürgern, insbesondere den (Schul-)Kindern und Senioren eine attraktive und sichere Möglichkeit angeboten, die Bushaltestelle und somit den Ortskern, aber auch den Spielplatz zu erreichen. Gleichzeitig wird der Riegelgraben als grünes Band wieder erlebbar.
Auch die Verlagerung des landwirtschaftlichen Verkehrs erhöht die Aufenthaltsqualität im Ortskern.
Somit wird insgesamt die Attraktivität als Wohnstandort erhöht.
4.3. Infrastruktur
Erhalt und Sicherung der Funktionen des Wohnstandortes
Zennern liegt in der Ederaue zwischen Wabern und Fritzlar. Neben einer guten Verkehrsanbindung ist die Nähe zu großen Arbeitgebern zu erwähnen
Die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs findet nur noch über Direktvermarkter, bzw. fliegende Händler statt. Dennoch wird diese Situation im Zusammenhang mit der Lage zwischen Fritzlar und Wabern als ausreichend empfunden, zumal durch den Ehrenamtskreis auch eine Unterstützung Älterer angeboten wird.
Mehrere Vereine bieten den Bürgern Zennern vielseitige Aktivitäten an. Informationen dazu, aber auch der Austausch zwischen den Vereinen wird in Teilbereichen als verbesserungswürdig empfunden.
Aufgrund der natürlichen Lage und der Anbindung an den Ederauen-Radweg ist touristisches Potential vorhanden, welches bislang wenig genutzt wird. Lediglich eine Ferienwohnung und eine Fuhrhalterei (KutschenFührerschein u.a.) zählten bislang zu touristischen Angeboten. Momentan ergänzt der Verein zur Förderung der ländlichen Gartenkultur dieses Angebot durch Seminare und "Tage der offenen Tür" im Schaugarten, welcher auch bei Ausweisung eines "Gartenradweges" integriert werden soll.
Ziel
Die Vereinsgemeinschaft soll gestärkt werden, indem deren Angebote in ganz Zennern beworben und zusätzlich deren Aktivitäten zentral bekannt gemacht werden.
Gleichzeitig sollen private Infrastrukturangebote gestärkt werden, um Qualitäten des Wohnstandortes Zennern zu erhalten und diese gezielt als eine Stärke Zennerns zu bewerben.
Insbesondere die Wohnqualität für Ältere soll erhalten werden, indem "fliegende Händler, Direktvermarkter und der "Ehrenamtskreis" erhalten werden
Strategie
- Informationen über Vereine, "Ehrenamtskreis", bestehende Infrastruktur und Geschichte und Angebote im Rahmen der Dorferneuerung (Broschüre)
- Infotafel für aktuelle Nachrichten der Vereine
- Aufwertung des Ortsbildes, insbesondere durch Sanierung historisch wertvoller Gebäude zur Verbesserung des Ortsbildes und somit der Aufenthaltsqualität. Indirekt wird dadurch auch die private Infrastruktur gestärkt.
Wirkung
Der Dorfkern bleibt attraktiv, die private Infrastruktur wird gestärkt, Zennern ist auch für neue Anbieter lukrativ.
Der Dorfkern bleibt insbesondere auch für ältere Bürger als Wohnstandort attraktiv.
4.4. Soziales /Infrastruktur
Die Gemeinde Wabern ist ausgesprochen Familienfreundlich. Dies zeigt sich beispielsweise durch finanzielle Unterstützungen, wie z. B. der Kaufpreisermäßigung für Baugrundstücke, Zuschüsse für den Kauf von Wohnhäusern und bei der Gebührenbefreiung für Kindergartenplätze. Auf Spielplätze und Jugendräume wird wert gelegt, zwei Jugendbetreuer arbeiten in der Jugendhilfe Wabern. Zennern selbst besitzt einen attraktiven Spielplatz. Bei einem Thementag, bei welchem insbesondere Kinder (mit Eltern) und Jugendliche eingeladen wurden, wurde deutlich dass für diesen Spielplatz Ergänzungen (z.B. Sonnensegel) notwendig und gewünscht sind. Ein weiterer Spielplatz im Westen Zennern ist sanierungsbedürftig. Ein Jugendraum ist in Zennern verfügbar, wird im Moment jedoch nicht genutzt. Das Fehlen von Treffpunkten für Jugendliche in den Sommermonaten wird jedoch beklagt. Auch die Angebote für Senioren sind vorbildlich. Ein Seniorenbeirat der Gesamtgemeinde und Kleine Seniorenbeiräte vertreten deren Interessen. Ein Seniorenbüro betreut die Anliegen Älterer. Zusätzlich unterstützt das Büro den "Ehrenamtskreis Soziale Dienste", welcher Hilfen für das tägliche Leben von Senioren organisiert. Das Vereinsangebot ist eine weitere Stärke Zennerns. Die Vereine haben neben einzelnen Vereinsräumen auch die Möglichkeit das Dorfgemeinschaftshaus zu nutzen. Ein Dorfplatz , als Treffpunkt und Kommunikationsort ist in Zennern nicht vorhanden. Insgesamt ist das Zusammenleben der Dorfgemeinschaft als sehr gut zu bezeichnen: Dies zeigte sich auch in mehreren Bürgerprojekten in den letzten Jahren, welche auch Identifikation mit dem Ort begründen. Gleichzeitig sind in Zennern, wie im gesamten Landkreis momentan sinkende Bevölkerungszahlen zu beklagen.
Ziel
Steigerung der Attraktivität für die Bürger, insbesondere für junge Familien und Senioren und Erhalt und Sicherung der Wohnqualität als Stärke des Wohnstandortes.
Stärkung und Belebung der Dorfgemeinschaft.
Strategie
- Gestaltung der Dorfmitte mit Dorfplatz und Gartenkulturhaus, angegliedert an den ehemaligen Kirchgarten
- Installation und Aufwertung von Treff- und Kommunikationspunkten für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren - Gestaltung eines Treffpunktes für Jung und Alt
- Treffpunkte für Jugendliche attraktiver gestalten, Bewegungsangebot für Jugendliche am DGH und am Sportplatz
- Aufwertung des Angebotes und der Gestaltung eines Spielplatzes
- Bereitstellung von attraktiven Bauflächen / Wohnhäusern für junge Familien im Ortskern. Es gilt vorhandene Angebote für junge Familien zu erhalten und zu stärken.
- Erstellung eines Ortsfamilienbuches zur Stärkung der Identität
- Kinder- und Jugendbetreuung in Zusammenarbeit mit Vereinen und der Kirche sichern und fördern.
- Werbung für Familienfreundlichen Wohnstandort
Wirkung
Der Dorfkern wird zusätzlich belebt. Die Identifikation der Bürger Zennerns wird durch Aufarbeitung der Geschichte erhöht.
Junge Familien finden in Zennern die nötigen Angebote und fühlen sich wohl.
Attraktive Freiraumangebote verstärken die Bindung Jugendlicher zum Ort und ermöglichen vielfältige Begegnungen.
Der Ortskern wird belebt - die Risiken der demographischen Entwicklung werden gemindert.
5. Aktionsprogramm
1.1. Ortsbildgestaltung / Ökologie |
||||
|
Projekt 1.1 |
Innenentwicklung /Flächenmanagement Optional |
|||
|
Beschreibung
|
Bei erhöhtem Bedarf (Siedlungsdruck) werden Freiflächen im Zusammenhang
mit dem Abriss baufälliger Gebäude zu Bauflächen umgewidmet. Es entstehen
attraktive Bauplätze im Ortskern.
Konzept zur Umgestaltung berücksichtigt:
|
|||
| Projektträger | Gemeinde Wabern | |||
| Kostenrahmen | Geschätzt: Planung | 12.000.- € | ||
| Langfristige Folgekosten | ----- | |||
| Finanzierung | Eigenmittel Fördermittel DE Fremdmittel Dritter: ----- |
|||
| Priorität | Mittel | |||
| Arbeitsschritte | · Planung mit Beteiligung von Arbeitskreis (Bürgern) bei Planung | |||
| Verantwortlich | · Hr. Baun, Hr. Hotte · |
|||
| Projektbeteiligte | Gemeinde Arbeitskreis DE |
|||
| Zeitrahmen | 2015/2016, Langfristig | |||
| Bild / Ideenskizze | ||||
|
|
||||
| Projekt 1.2 | Gestaltung im Rahmen der Kanalsanierung | |||
| Beschreibung | Im Rahmen der Kanalsanierung wird in den Straßen Griesweg und
Gippes der Straßenraum an einzelnen Plätzen umgestaltet. Die Gestaltung
der "unteren" Lange Straße dient als Vorbild für Ortsbildaufwertung
mit Grüninseln und punktuell gestalteten Bereichen.
Gestaltung berücksichtigt:
|
|||
| Projektträger | Gemeinde Wabern | |||
| Kostenrahmen | Geschätzt: Umsetzung Gestaltung (Plätze) Umsetzung Kanal/Straße |
25.000.- € 400.000.-€ |
||
| Langfristige Folgekosten | ----- | |||
| Finanzierung | Eigenmittel Fördermittel DE Fremdmittel Dritter: ----- |
|||
| Priorität | hoch | |||
| Arbeitsschritte | · Planung mit Beteiligung von Arbeitskreis (Bürgern) bei Planung | |||
| Verantwortlich | · Hr. Kempin | |||
| Projektbeteiligte | Gemeinde Arbeitskreis DE |
|||
| Zeitrahmen | 2013/2014, kurzfristig | |||
| Bild / Ideenskizze | ||||
|
|
||||
| Projekt 1.3 | Bahnhofsumfeld | |||
| Beschreibung | Gestaltung:
|
|||
| Projektträger | Gemeinde Wabern | |||
| Kostenrahmen | Geschätzt: Planung Gestaltung |
5.000.- € 25.000.-€ |
||
| Langfristige Folgekosten | Pflege | |||
| Finanzierung | Eigenmittel Fördermittel DE Fremdmittel Dritter: ----- |
|||
| Priorität | Sehr hoch | |||
| Arbeitsschritte | · Planung mit Beteiligung von Arbeitskreis (Bürgern) bei Planung · Bürgerprojekt |
|||
| Verantwortlich | · Bürgermeister Jung · Hr. Kempin (Ortsvorsteher) |
|||
| Projektbeteiligte | Gemeinde Arbeitskreis DE |
|||
| Zeitrahmen | 2015 ff., mittelfristig | |||
| Bild / Ideenskizze | ||||
|
|
||||
| Projekt 1.4 | DGH - Umfeld | |||
| Beschreibung | Das Umfeld des Dorfgemeinschaftshauses wird aufgewertet. Im rückwärtigen
Bereich werden Aufenthaltsbereiche im Freien gestaltet (Bürgerprojekt).
Im Eingangsbereich werden die Freiflächen nach Rückbau der Bushaltestelle
umgestaltet. Die Freifläche wird zoniert. Es entstehen gestaltete
Flächen, die auch einer Nutzung Jugendlicher (Basketball, Inliner, Sitzgelegenheiten)
zur Verfügung stehen.
Umgestaltung berücksichtigt:
|
|||
| Projektträger | Gemeinde Wabern | |||
| Kostenrahmen | Geschätzt: Planung Umsetzung |
6.000.- € 44.000.-€ |
||
| Langfristige Folgekosten | ------ | |||
| Finanzierung | Eigenmittel Fördermittel DE Fremdmittel Dritter: ----- |
|||
| Priorität | mittel | |||
| Arbeitsschritte | · Planung mit Beteiligung von Arbeitskreis (Bürgern) bei Planung · Bürgerprojekt |
|||
| Verantwortlich | · Hr. Ewald · Hr. Lorenz |
|||
| Projektbeteiligte | Gemeinde Arbeitskreis DE |
|||
| Zeitrahmen | 2014/2015, mittelfristig | |||
| Bild / Ideenskizze | ||||
|
|
||||
| Projekt 1.5 | Ehrenmal | |||
| Beschreibung | Die Gestaltung der Freifläche am Ehrenmal
(1920) ist wenig attraktiv.
Das Denkmal soll im Rahmen eines Bürgerprojektes vom jetzigen
Standort in den Gemeindeeigenen Bereich
des "Alten Friedhofs" verlegt
werden.
|
|||
| Projektträger | Gemeinde Wabern | |||
| Kostenrahmen | Geschätzt: Umsetzung | 8.000.- € | ||
| Langfristige Folgekosten | ------ | |||
| Finanzierung | Eigenmittel Fördermittel DE Fremdmittel Dritter: ----- |
|||
| Priorität | mittel | |||
| Arbeitsschritte | · Verlagerung (Bürgerprojekt) | |||
| Verantwortlich | · Hr. Baun (Bushaltestelle · Günter Döring (Ehrenmal) |
|||
| Projektbeteiligte | Gemeinde Arbeitskreis DE |
|||
| Zeitrahmen | 2013/2014, kurzfristig | |||
| Bild / Ideenskizze | ||||
|
|
||||
| Projekt 1.6 | Räumung Riegelgraben | |||
| Beschreibung | Der Riegelgraben ist im Westen Zennerns zugewachsen. Anlandungen
und Bewuchs stören den geregelten Abfluss des Grabens.
|
|||
| Projektträger | Gemeinde Wabern | |||
| Kostenrahmen | Geschätzt: Umsetzung | 8.000.- € | ||
| Langfristige Folgekosten | ------ | |||
| Finanzierung | Eigenmittel Fördermittel DE Fremdmittel Dritter: ----- |
|||
| Priorität | mittel | |||
| Arbeitsschritte | · Räumung durch Gemeinde und Anlieger | |||
| Verantwortlich | · Hr. Rauthe | |||
| Projektbeteiligte | Gemeinde Arbeitskreis DE |
|||
| Zeitrahmen | 2011/2012, kurzfristig | |||
| Bild / Ideenskizze | ||||
|
|
||||
5.2. Verkehr |
||||
| Projekt 1.7 | Bushaltestelle (Beteiligung von NVV, NSE klären) | |||
| Beschreibung | Zur Vermeidung von Durchgangsverkehr wird eine zentrale Bushaltestelle
am jetzigen Standort des Ehrenmals angelegt.
Die Bushaltestellen am DGH, am Bahnhof und an der Kirche können
zurückgebaut werden. An der Kirche kann ein zentraler Dorfplatz gestaltet werden. Die Bushaltestelle wird als Wendeschleife angelegt. Somit kann der gesamte Busverkehr über die Udenborner Str. abgewickelt werden. Das Konzept zur Umgestaltung berücksichtigt:
|
|||
| Projektträger | Gemeinde Wabern | |||
| Kostenrahmen | Geschätzt: Planung Umsetzung Gestaltung |
20.000.- € 140.000.-€ 40.000.-€ |
||
| Langfristige Folgekosten | ------ | |||
| Finanzierung | Eigenmittel Fördermittel DE Fremdmittel Dritter: ----- |
|||
| Priorität | hoch | |||
| Arbeitsschritte | · Planung mit Beteiligung von Arbeitskreis (Bürgern) bei Planung | |||
| Verantwortlich | · Hr. Baun (Bushaltestelle) · Günter Döring (Ehrenmal) |
|||
| Projektbeteiligte | Gemeinde Arbeitskreis DE NVV Nahverkehr Schwalm-Eder |
|||
| Zeitrahmen | 2014/2016, mittelfristig | |||
| Bild / Ideenskizze | ||||
|
|
||||
| Projekt 1.8 | Ausbau Sportplatzweg | |||
| Beschreibung | Der Maschinenring des Landkreises hat seinen Sitz in Zennern.
Teilweise nutzen deshalb große landwirtschaftliche Fahrzeuge die Ortsdurchfahrt. Um diesem Durchgangsverkehr zu vermeiden soll eine einfache Ortsumgehung am Sportplatzweg angelegt werden. |
|||
| Projektträger | Gemeinde Wabern | |||
| Kostenrahmen | Geschätzt: Umsetzung | 30.000.- € | ||
| Langfristige Folgekosten | ------ | |||
| Finanzierung | Eigenmittel Fördermittel DE Fremdmittel Dritter: ----- |
|||
| Priorität | mittel | |||
| Arbeitsschritte | · Planung mit Beteiligung von Arbeitskreis (Bürgern) bei Planung | |||
| Verantwortlich | · Hr. Bräutigam | |||
| Projektbeteiligte | Gemeinde Arbeitskreis DE |
|||
| Zeitrahmen | 2014/2016, mittelfristig | |||
| Bild / Ideenskizze | ||||
|
|
||||
| Projekt 1.9 | Fußverbindungsweg Riegel | |||
| Beschreibung | Der Riegelgraben verläuft im Osten zwischen Ehrenmal und Spielplatz
Schulstraße. Mit Hilfe einer kurzen Abdeckung im Bereich des Hofes der Familie Baun im Zuge des Ausbaus der neuen Bushaltestelle kann dieser Bereich für eine fußläufigen Verbindung erschlossen werden. Die einfach ausgebaute Verbindung stellt einen attraktive Fußweg dar und macht den Riegelgraben in diesem Bereich wieder erlebbar. Gleichzeitig wird durch diesen Fußweg die Bushaltestelle direkt mit dem Neubaugebiet im Osten Zennerns verbunden. Im Ort gibt es sowohl Befürworter, wie auch Gegner dieses Projektes. Dementsprechend wird empfohlen das Projekt mit niedriger Priorität in das Aktionsprogramm des DE-Konzeptes aufzunehmen. |
|||
| Projektträger | Gemeinde Wabern | |||
| Kostenrahmen | Geschätzt: Planung Umsetzung |
4.000.- € 26.000.- € |
||
| Langfristige Folgekosten | ------ | |||
| Finanzierung | Eigenmittel Fördermittel DE Fremdmittel Dritter: ----- |
|||
| Priorität | hoch | |||
| Arbeitsschritte | · Planung mit Beteiligung von Arbeitskreis (Bürgern) bei Planung | |||
| Verantwortlich | · Hr. Ewald | |||
| Projektbeteiligte | Gemeinde Arbeitskreis DE |
|||
| Zeitrahmen | 2017/2018, mittelfristig | |||
| Bild / Ideenskizze | ||||
|
|
||||
5.3. Infrastruktur |
||||
| Projekt 1.10 | Dorferneuerungs-Broschüre | |||
| Beschreibung | Eine Informationsbroschüre sammelt für Zennern relevante Informationen
über:
|
|||
| Projektträger | Gemeinde Wabern | |||
| Kostenrahmen | Geschätzt: Redaktion und Druck | 5.000.- € | ||
| Langfristige Folgekosten | ------ | |||
| Finanzierung | Eigenmittel Fördermittel DE Fremdmittel Dritter: ----- |
|||
| Priorität | hoch | |||
| Arbeitsschritte | · Planung mit Beteiligung von Arbeitskreis (Bürgern) bei Planung | |||
| Verantwortlich | · Fr. Nachbar, Fr. Volkmann | |||
| Projektbeteiligte | Gemeinde Arbeitskreis DE |
|||
| Zeitrahmen | 2012/2013, kurzfristig | |||
| Bild / Ideenskizze | ||||
|
|
||||
| Projekt 1.11 | Infotafel | |||
| Beschreibung | Eine zentrale Infotafel informiert über :
|
|||
| Projektträger | Gemeinde Wabern | |||
| Kostenrahmen | Geschätzt: Umsetzung | 1.000.- € | ||
| Langfristige Folgekosten | ------ | |||
| Finanzierung | Eigenmittel Fördermittel DE ------ Fremdmittel Dritter: ----- |
|||
| Priorität | hoch | |||
| Arbeitsschritte | · Planung mit Beteiligung Vereinen, Bürgern · Umsetzung als Bürgerprojekt |
|||
| Verantwortlich | · Hr. Lorenz | |||
| Projektbeteiligte | Gemeinde Arbeitskreis DE |
|||
| Zeitrahmen | 2011/2012, kurzfristig | |||
| Bild / Ideenskizze | ||||
|
|
||||
5.4. Soziales |
||||
| Projekt 1.12 | Treffpunkt an der "Alten Eiche" | |||
| Beschreibung | EEin Spielplatz im Westen Zennerns ist veraltet.
Die Umgebung mit dem Naturdenkmal "alte Eiche" ist attraktiv.
Der Platz soll insgesamt gestaltet und aufgewertet werden und Treffpunkt
für Jung und Alt werden.
Konzept zur Umgestaltung berücksichtigt:
Es gibt im Ort unterschiedliche Meinungen im Bezug auf die Ausstattung. Verschiedene Eltern bevorzugen eine Sanierung des Spielplatzes, andere Bürger bevorzugen reine Aufenthaltsqualität. Eine Ausstattung für Aktivitäten Jugendlicher ist besonders umstritten. Die Kalkulation beinhaltet die verschiedenen Ausführungsvarianten. |
|||
| Projektträger | Gemeinde Wabern | |||
| Kostenrahmen | Geschätzt: Planung Umsetzung |
6.000.- € 44.000.-€ |
||
| Langfristige Folgekosten | ------ | |||
| Finanzierung | Eigenmittel Fördermittel DE Fremdmittel Dritter: ----- |
|||
| Priorität | hoch | |||
| Arbeitsschritte | · Planung mit Beteiligung von Arbeitskreis (Bürgern) · Planung mit Beteiligung von Jugendlichen · Umsetzung als Bürgerprojekt |
|||
| Verantwortlich | · Fr. Pfeiffer, Fr. Römer, Fr. Volkmann |
|||
| Projektbeteiligte | Gemeinde Arbeitskreis DE |
|||
| Zeitrahmen | 2015/2017, mittelfristig | |||
| Bild / Ideenskizze | ||||
|
|
||||
| Projekt 1.12 | Spielplatz Schulstraße | |||
| Beschreibung | Ein Spielplatz im Osten Zennerns wird von der Bevölkerung sehr gut
angenommen. Gleichzeitig sind einzelne Elemente (z.B. Kletterkronekrone) sanierungsbedürftig. Auch wird das Fehlen von Schattenspendern vor allem im Bereich des Sandkastens beklagt. Eine Kinder- und Jugendbeteiligung ergab zudem einige Verbesserungsvorschläge (z.B. Doppel- Schaukel mit Kleinkindersitz) , welche den Spielplatz nochmals erheblich aufwerten. |
|||
| Projektträger | Gemeinde Wabern | |||
| Kostenrahmen | Geschätzt: Planung und Umsetzung | 10.000.- € | ||
| Langfristige Folgekosten | Pflege | |||
| Finanzierung | Eigenmittel Fördermittel DE Fremdmittel Dritter: ----- |
|||
| Priorität | mittel | |||
| Arbeitsschritte | · Planung mit Beteiligung von Arbeitskreis (Bürgern) · Planung mit Beteiligung von Kindern · Umsetzung als Bürgerprojekt |
|||
| Verantwortlich | · Fr. Pfeiffer, Hr. Mardorf | |||
| Projektbeteiligte | Gemeinde Arbeitskreis DE |
|||
| Zeitrahmen | 2012/2013, kurzfristig | |||
| Bild / Ideenskizze | ||||
|
|
||||
| Projekt 1.14 | Dorfplatzgestaltung | |||
| Beschreibung | Ein zentraler Dorfplatz soll im Umfeld der Kirche entstehen.
Gleichzeitig wird ein ungenutztes, baufälliges altes Fachwerkhaus im
Bereich des Kirchplatzes wieder aufgebaut. Dort stand früher ein derartiges
Gebäude. Die Freifläche im Umfeld dieses Gebäudes wird als Dorfplatz mit Aufenthaltsqualität gestaltet und soll als zentraler Treffpunkt im Dorf dienen. Die Nähe zum Schaugarten des Vereins und zur Kirche erhöht die Attraktivität dieses Treffpunktes. Umgestaltung berücksichtigt:
|
|||
| Projektträger | Gemeinde Wabern | |||
| Kostenrahmen | Kalkulation: Planung Umsetzung |
5.000.- € 25.000.-€ |
||
| Langfristige Folgekosten | ||||
| Finanzierung | Eigenmittel Fördermittel DE Fremdmittel Dritter: ----- |
|||
| Priorität | sehr hoch | |||
| Arbeitsschritte | · Planung mit Beteiligung von Arbeitskreis (Bürgern) · Umsetzung als Bürgerprojekt |
|||
| Verantwortlich | · Hr. Krieg · Hr. Schlechter |
|||
| Projektbeteiligte | Gemeinde Arbeitskreis DE Verein zur Förderung der ländlichen Gartenkultur |
|||
| Zeitrahmen | 2012/2014, kurzfristig | |||
| Bild / Ideenskizze | ||||
|
|
||||
| Projekt 1.15 | Gartenkulturhaus | |||
| Beschreibung | Ein ungenutztes, baufälliges altes Fachwerkhaus in der Langen Straße
wird von Fachkundigen Bürgern Zennerns abgebaut und im Bereich des
Kirchplatzes wieder aufgebaut. Dort stand früher ein derartiges Gebäude
- zukünftig soll dieses Gebäude als Vereinshaus für den "Verein zur
Förderung der ländlichen Gartenkultur" dienen.
Dem Gebäude wird ein Backofen angegliedert, so dass es als Backhaus von der Dorfbevölkerung genutzt werden kann. An "Backtagen" kann es als Cafe genutzt werden. Umgestaltung berücksichtigt:
|
|||
| Projektträger | Gemeinde Wabern | |||
| Kostenrahmen | Kalkulation: Planung Umsetzung |
15.000.- € 105.000.-€ |
||
| Langfristige Folgekosten | ||||
| Finanzierung | Eigenmittel Fördermittel DE Fremdmittel Dritter: ----- |
|||
| Priorität | sehr hoch | |||
| Arbeitsschritte | · Planung mit Beteiligung von Arbeitskreis (Bürgern) · Umsetzung als Bürgerprojekt |
|||
| Verantwortlich | · Hr. Krieg · Hr. Schlechter |
|||
| Projektbeteiligte | Gemeinde Arbeitskreis DE Verein zur Förderung der ländlichen Gartenkultur |
|||
| Zeitrahmen | 2012/2014, kurzfristig | |||
| Bild / Ideenskizze | ||||
|
|
||||
| Projekt 1.16 | Ortsfamilienbuch | |||
| Beschreibung | Als Ergänzung für die Ortschronik soll ein Ortsfamilienbuch erarbeitet
werden. Ein engagierter Bürger trägt die entsprechenden Informationen zusammen und fasst diese im Ortsfamilienbuch zusammen. Gleichzeitig müssen die betroffenen Bürger um Einverständnis zur Veröffentlichung gebeten werden. Das Ortsfamilienbuch soll gedruckt und unter den Familien Zennern verteilt werden. Die Aufarbeitung der Geschichte Zennern wird ergänzt und die Identifikation mit dem Ort durch das Ortsfamilienbuch verstärkt. |
|||
| Projektträger | Gemeinde Wabern | |||
| Kostenrahmen | Geschätzt: Druck (500 Exemplare) | 15.000.-€ | ||
| Langfristige Folgekosten | ------- | |||
| Finanzierung | Eigenmittel Fördermittel DE Fremdmittel Dritter: ----- |
|||
| Priorität | hoch | |||
| Arbeitsschritte | · Aufarbeitung mit Beteiligung von Bürgern | |||
| Verantwortlich | · Hr. Döring · Fr. Nachbar |
|||
| Projektbeteiligte | Gemeinde Arbeitskreis DE |
|||
| Zeitrahmen | 2016/2017, langfristig | |||
| Bild / Ideenskizze | ||||
6. Projekt- und Finanzierungstabelle
| lfd. Nr. | Projekt/ Maßnahmenbeschreibung | Gesamtinvestitionskosten | Finanzierungsmöglichkeiten | Eigenleistung | Träger/ Verantwortliche | Priorität | Umsetzungszeitraum | ||
| Kommune | DEProgramm | Andere Träger | |||||||
| Ortsbildgestaltung Ökologie | |||||||||
| 1.1 | Innenentwicklung/Flächenmanagement | 12.000.--€ | 12.000.--€ | Gemeinde Wabern | Mittel | 2015/16, Langfristig | |||
| 1.2 | Gestaltung im Rahmen der Kanalsanierung | 425.000.--€ | 400.000.--€ | 25.000.--€ | Gemeinde Wabern | Hoch | 2013/14, Kurzfristig | ||
| 1.3 | Bahnhofsumfeld | 30.000.--€ | 30.000.--€ | Bürgerprojekt | Gemeinde Wabern | Sehr Hoch | 2015 ff. , Mittelfristig | ||
| 1.4 | DGH - Umfeld | 50.000.--€ | 50.000.--€ | Bürgerprojekt | Gemeinde Wabern | Mittel | 2014/15, Mittelfristig | ||
| 1.5 | Ehremmal | 8.000.--€ | 8.000.--€ | tw. Bürgerprojekt | Gemeinde Wabern | Hoch | 2013/14, Kurzfristig | ||
| 1.6 | Riegelgraben Räumung | 8.000.--€ | 8.000.--€ | Bürgerprojekt | |||||
| Verkehr | |||||||||
| 1.7 | Bushaltestelle | 200.000.--€ | 140.000.--€ / ASV | 60.000.--€ | Bürgerprojekt | Gemeinde Wabern | Hoch | 2014/16, Mittelfristig | |
| 1.8 | Ausbau Sportplatzweg | 12.000.--€ | 30.000.--€ | Bürgerprojekt | Gemeinde Wabern | Mittel | 2014/15, Mittelfristig | ||
| 1.9 | Fußweg Riegel | 30.000.--€ | 30.000.--€ | Bürgerprojekt | Gemeinde Wabern | niedrig | 2017/18, Langfristig | ||
| Infrastruktur | |||||||||
| 1.10 | Dorferneuerungs-Broschüre | 5.000.--€ | 5.000.--€ | Gemeinde Wabern | Hoch | 2012/13, Kurzfristig | |||
| 1.11 | Infotafel | 1.000.--€ | 1.000.--€ Vereine |
Bürgerprojekt | Gemeinde Wabern | Hoch | 2011/12 Kurzfristig | ||
| Soziales | |||||||||
| 1.12 | Treffpunkt Alte Eiche | 50.000.--€ | 50.000.--€ | Bürgerprojekt | Gemeinde Wabern | Hoch | 2015/17, Mittelfristig | ||
| 1.13 | Spielplatz Schulstraße | 10.000.--€ | 10.000.--€ | Bürgerprojekt | Gemeinde Wabern | Mittel | 2012/13, Kurzfristig | ||
| 1.14 | Dorfplatzgestaltung | 30.000.--€ | 30.000.--€ | Bürgerprojekt | Gemeinde Wabern | Hoch | 2012/14, Kurzfristig | ||
| 1.15 | Gartenkulturhaus | 120.00.--€ | 120.00.--€ | Bürgerprojekt | Gemeinde Wabern | Hoch | 2012/14, Kurzfristig | ||
| 1.16 | Ortsfamilienbuch | 15.000.--€ | 15.000.--€ | Bürgerprojekt | Gemeinde Wabern | Mittel | 2016/17, Langfristig | ||
| Beratungskosten | 30.000.--€ | 30.000.--€ | Gemeinde Wabern | 2011-18 | |||||
| Gesamtsumme | 1.054.000.--€ | 578.000.--€ | 475.000.--€ | 1.000.--€ | |||||
7. Organisationsstruktur des Dorferneuerungsprozesses
Die hier vorliegende Konzeptentwicklung dokumentiert die Ergebnisse der Auseinandersetzung engagierter Bürger mit der Zukunft des Ortes. Die Projekte resultieren aus dieser Auseinandersetzung. Zu Beginn der Bürgerarbeit wurde ein Fragebogen erstellt, welcher an alle Haushalte verteilt wurde, um einerseits den Prozess der Dorferneuerung in Zennern zusätzlich bekannt zu machen und andererseits ein erstes Meinungsbild zu erlangen. Insgesamt wurden 70 Fragebögen von 170 Bürgern und 12 Kindern/Jugendlichen aus Zennern ausgefüllt. Von Kindern/Jugendlichen wurde der fehlende Treffpunkt als Hauptthema genannt. Bei den Erwachsenen kristallisierten sich as Schwerpunkte das Ortsbild (45), die Verkehrssituation (30 Nennungen), Spielplatzgestaltung (25), Naturraum (v.a. Riegelgraben 30), Dorfplatzgestaltung (20), Infrastruktur (20) und Jugendtreffpunkte (20) heraus. Mit einem erfreulichen Rücklauf von deutlich über 20 % wurde ein aussagekräftiges Ergebnis erzielt. Zeitgleich mit der Umfrage beschäftigte sich die Arbeitsgruppe mit der Bestandsanalyse und erarbeitete daran orientiert die Swotanalyse: Erste Projektvorschläge wurden mit den Handlungsfeldern dieser Analyse abgeglichen. Nun wurden konkrete Projekte festgelegt, auf deren Realisierbarkeit geprüft und im Aktionsprogramm zusammengefasst. Dies geschah teilweise in Arbeitsgruppen welche sich im Zeitraum von 6 Monaten zu Einzelgruppensitzungen und im Plenum mit dem Dorfplaner (STADT + NATUR) und Vertretern der Gemeinde trafen. Besonderen Wert wurde auf die Öffentlichkeitsarbeit gelegt. So waren auch Sitzungen zu strittigen Themen durch äußerst rege Beteiligung gekennzeichnet. Ergänzt wurde der rege Austausch innerhalb der Gruppen durch vier Ortsbegehungen zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Termine Dorferneuerung Wabern Zennern;
Arbeitsgruppentreffen
01.02.2011 Vorstellung Planer
15.02.2011 Auftaktveranstaltung Dorferneuerung
24.02.2011 Arbeitsgruppe Dorferneuerung
08.03.2011 Untergruppe Soziales
08.03.2011 Untergruppe Verkehr / Ortsbild
28.03.2011 Arbeitsgruppe Dorferneuerung
05.04.2011 Arbeitsgruppe Dorferneuerung
19.04.2011 Untergruppe Soziales
26.04.2011 Untergruppe Verkehr / Ortsbild
05.05.2011 Themenabend Senioren Vereine
10.05.2011 Arbeitsgruppe Dorferneuerung
27.05.2011 Themenabend Kinder und Jugendliche
31.05.2011 Arbeitsgruppe Dorferneuerung
21.06.2011 Arbeitsgruppe Dorferneuerung
19.07.2011 Arbeitsgruppe Dorferneuerung
09.08.2011 Arbeitsgruppe Dorferneuerung
Termine Dorferneuerung Wabern - Zennern; Ortsbegehungen
26.03.2011 Ortsbegehung Zennern Gebietsabgrenzung
18.04.2011 Ortsbegehung mit Denkmalschutzbehörde
05.05.2011 Ortsbegehung mit Unteren Wasserbehörde und Naturschutzbehörde
13.07.2011 Ortstermin mit NVV und NSE
Controlling- Termine
15.03.2011 1. Controlling Termin
10.05.2011 2. Controlling Termin
09.08.2011 3: Controlling Termin
Die Information und Einbeziehung der Öffentlichkeit erfolgte vor allem über das Gemeindeblatt (Wittich-Verlag) und die überörtliche Tageszeitung.
Gleichzeitig wurden Sitzungsprotokolle; Texte und Termine auf der Homepage der Gemeinde veröffentlicht und unter den Arbeitsgruppenmitgliedern per eMail ausgetauscht.
Die Priorität der Projekte wurde durch verschiedene Meinungsbilder erörtert und durch Diskussionen festgelegt. Der zeitliche Ablauf wurde in Abwägung der Vorhaben der Gemeinde ebenfalls in Diskussionen erarbeitet.
Aus den Arbeitsgruppen bildete sich bei der letzten Plenumssitzung der Arbeitskreis Dorferneuerung, der die Dorferneuerung in Zennern die nächsten 8 Jahre begleitet. Er wird als Beratungs- und Abstimmungsgremium für den gesamten Ablauf der Dorferneuerung zuständig und bei der Steuerung der Umsetzung des Konzeptes beteiligt sein.
Es wurden Arbeitskreissprecher (AKS) gewählt, welche Ansprechpartner in Belangen der Dorferneuerung sind.
Die Liste der Mitglieder des Arbeitskreises befindet sich im Anhang des Dorferneuerungskonzeptes.
Nicht zuletzt möchte ich betonen, dass Frau Nagel und Frau Lange-Heinmüller von der Fachabteilung Dorf und Regionalentwicklung (Amt für den ländlichen Raum beim Schwalm-Eder-Kreis durch die konstruktive Begleitung des Prozesses entscheidenden Anteil am Gelingen des Dorf-Entwicklungs-Konzeptes haben.
Gleichzeitig möchte ich mich für das persönliche Engagement der Gemeindeverwaltung mit Herrn Bürgermeister Jung bedanken.
Für mich gilt: Es hat Spaß gemacht, mit den Bürgern Zennerns als aktive, kreative und kompetente Gruppe für die Zukunft des Ortes zu arbeiten.
Ich wünsche der Dorferneuerung Zennern Gutes Gelingen!
Kassel, 17.5.2011
Karl Scheili
Stadt + Natur, Kassel