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Dorferneuerung Zennern

Protokoll der Sitzung vom 19.07.2011

Anwesend:
Herr Scheili, Ingenieurbüro Stadt und Natur, Frau Lange-Heinmüller, Amt für ländlichen Raum, 28 Bürger aus Zennern

Herr Scheili begrüßt die Anwesenden der neunten Arbeitsgruppensitzung und gibt zunächst einen Überblick über den Stand der Dinge und das weitere Vorgehen. Das Dorferneuerungskonzept wird zum 15.08.2011 fertig gestellt und abgegeben. Am 20.09.2011 ist dann der Koordinierungstermin. Treffen mit den Vertretern von NVV und NSE Die Zusammenlegung der Haltestellen „Dorfgemeinschaftshaus“ und „Kirche“ sollte noch einmal bekannt gemacht werden, um sicher zu stellen, dass die Bevölkerung Zennerns hinter dem Projekt steht.

Der Umbau des Platzes zu einer Bushaltestelle mit Wendeschleife ist grundsätzlich möglich. Über die genaue Platzierung der Haltestelle und den Platzbedarf der Wendeschleife kann noch keine Aussage gemacht werden. Dies wird erst im Zuge der Planung möglich sein. Die Trauerweide muss wohl der Wendeschleife weichen, während die Säuleneiche möglicherweise erhalten werden kann.

Der Schnellbus soll weiterhin nur am Bahnhof halten, da man sich sonst zusätzlichen Verkehr in die Udenborner Straße ziehen würde und sich die Fahrzeit des Schnellbusses verlängern würde. Ein Problem, welches dadurch weiterhin besteht, ist die gefährliche Überquerung der Mainzer Straße, nicht nur durch Schulkinder, sondern auf durch Radfahrer und Bahnreisende. Der Bau einer Bedarfsampel oder einer Verkehrsinsel wäre wünschenswert. Der Fußweg am Riegelgraben bleibt mit niedriger Priorität als Projekt für 2017/18 in der Projekt- Liste.

Ankaufskosten des Bahnhofes/ Bahnhofsumfeld stehen noch nicht fest, der Kontakt mit der DB besteht.

Die Versetzung des Ehrenmahls soll nicht als reines Bürgerprojekt durchgeführt werden, aber mit Beteiligung der Bürger. Zur Platzierung und Gestaltung des Ehrenmahls auf dem Friedhof kann noch keine Aussage getroffen werden.

Die Dorf(erneuerungs)broschüre soll die Dorferneuerung noch einmal bekannter machen und über die Förderungsmöglichkeiten für Privatprojekte informieren. Erste Projekte laufen bereits, weitere Beratungstermine sind geplant.

Die Versetzung des kleinen Fachwerkhäuschens in der Langen Straße zur Kirche ist abhängig vom Bushaltestellenprojekt. Im Zuge der Planung ist ein gemeinsames Treffen mit Herrn Jung, Vertretern der Kirche, dem Gemeinderat und den Projektverantwortlichen -Hr. Krieg und Hr. Schlechter- geplant.

Bis zum Jahr 2018 soll, anlässlich der 825 Jahrfeier Zennerns, das Ortsfamilienbuch fertig werden. Beim nächsten Plenums-Treffen am 09.08.2011 wird der Arbeitskreis konstituiert. Vorgeschlagen werden als Mitglieder die Bürger auf beiliegender Adressenliste.

Der Arbeitskreis wird sich im Laufe der Dorferneuerung immer wieder treffen und den Fortschritt der Projekte begleiten. Auch nach der Konstitution des Arbeitskreises ist dieser offen für Interessierte, gleichzeitig ist die Mitarbeit im Arbeitskreis nicht verpflichtend.

Termine:
09.08.2011 Controlling Termin - 11.00 Uhr (Fr. Römer, Hr. Schlechter, Hr. Döring, Hr. Kempin)
09.08.2011 19:30 10. AG-Sitzung

 

Protokoll der Sitzung vom 21.06.2011

Anwesend:
Herr Scheili, Ingenieurbüro Stadt und Natur,
Herr Jung, Bürgermeister
33 Bürger aus Zennern

Zunächst stellt Her Scheili die aktuelle Tagesordnung vor. Die Diskussion der Projektliste und das Leitbild für Zennern sind die Themen des Abends.

Bei der Übersicht über die Projekte gibt es einzelne Anmerkungen aus der Arbeitsgruppe: Das Projekt Innenentwicklung/ Flächenmanagement wird von Vertretern der Arbeitsgruppe als erforderlich angesehen. Bauflächen im Ortskern waren in der Vergangenheit attraktiver als Bauflächen am Ortsrand.

Die Ankaufskosten des Bahnhofes/ Bahnhofsumfeld sind noch nicht bekannt und deshalb bislang nicht im Investitionsrahmen kalkuliert.

Das gesamte Umfeld des Dorfgemeinschaftshauses soll aufgewertet werden. Im rückwärtigen Bereich werden Aufenthaltsbereiche im Freien gestaltet (Bürgerprojekt). Im Eingangsbereich werden die Freiflächen nach Rückbau der Bushaltestelle umgestaltet. Die Freifläche wird zoniert. Es entstehen gestaltete Flächen, die auch einer Nutzung Jugendlicher (Basketball, Inliner, Sitzgelegenheiten) zur Verfügung stehen. Im Rahmen der Dorferneuerung muss zunächst geklärt werden, ob sich NVV und NSE am Bau der zentralen Bushaltestelle beteiligen. Dafür wird es am 13.07.2011 ein Treffen mit NVV und NSE geben.

Das gleiche gilt für den Ausbau des Sportplatzweges. Hier wird eine Beteiligung des Maschinenrings angestrebt, um eine Asphaltdecke zu realisieren. Die Kosten für die Realisierung werden auf 30.000.- € korrigiert.

Die Planungen der Infotafel sind auf dem Weg, die Materialkosten werden von der Gemeinde übernommen.

Beim Projekt Treffpunkt "Alte Eiche" konnte ein Kompromiss gefunden werden. Es soll nun ein generationsoffener Platz für Jung und Alt entstehen. Der zunächst für diesen Standort vorgesehene Basketballkorb soll stattdessen bei der Umgestaltung des Umfelds des DGH integriert werden.

Der Spielplatz Schulstraße soll kurzfristig aufgewertet werden. Für das Projekt Dorfplatzgestaltung muss sich noch mit der Kirche in Verbindung gesetzt werden, da sich ein Teil der vorgesehenen Fläche im Besitz der Kirche befindet. Es wird ein langfristiger Pachtvertrag angestrebt.

Nach der Vorstellung der Projekte besteht noch Diskussionsbedarf zum Thema Fußweg am Riegelgraben:
Es gibt 2 Vorschläge zu Umgehensweise:

  • Das Projekt in die Projektliste aufnehmen, den Riegel auf Höhe des Hofes Baun abdecken und einen schmalen Weg (Pfad) als wassergebundene Decke anlegen.
  • Das Projekt nicht in die Projektliste aufnehmen, jedoch im Text erwähnen. Die Realisierung ggf. bei nachhaltigem Bedarf im Zuge Umsetzung der Dorferneuerungsprojekte als Projekt aufnehmen.

Die Anwohner sprechen sich weiterhin gegen den Bau einer Verbindung entlang des Riegelgrabens aus. Sie fürchten zum einen, dass es im Zuge der Nutzung zu Verschmutzungen und Belästigungen kommen kann. In dem Bau eines ausgebauten Fußweges sehen sie eine Zerstörung "des kleinen Stücks Natur" welches in seiner momentanen Form erhaltenswert ist. Das ein Bedarf für die Verbindung besteht wird ebenfalls bezweifelt.

Der überwiegende Großteil der Anwesenden befürwortet das Projekt und sucht nach Kompromisslösungen. Man einigt sich unter den Vorbehalten einzelner Anwohner auf folgenden Kompromiss:
Dieser sieht vor, dass das Projekt "Fußweg am Riegelgraben" aufgeteilt wird.

  • Das Projekt in die Projektliste aufnehmen, den Riegel auf Höhe des Hofes Baun zeitgleich mit der Gestaltung der neuen Bushaltestelle abdecken und abwarten ob sich ein Pfad bildet.
  • Bei nachhaltiger Nutzung dieser Wegeverbindung diese als wassergebundene Decke befestigen. Dieser Teil des Projektes soll für Ende des Förderzeitraumes (2017/18) vorgesehen werden und als Projekt mit niedriger Priorität eingestuft werden.

Somit ist die Erlebbarkeit des Riegelgraben gegeben und der Spielplatz in der Schulstraße bzw. die neue Bushaltestelle fußläufig ohne Hindernisse zu erreichen. Abschliessend wurden für die einzelnen Projekte folgende Verantwortliche benannt :
Punkt Projekt Verantwortlich
1.1 Innenentwicklung /Flächenmanagement Hr. Baun, Hr. Hotte
1.2 Gestaltung im Rahmen der Kanalsanierung Hr. Kempin
1.3 Bahnhofsumfeld Hr. Jung, Hr. Kempin
1.4 DGH – Umfeld Hr. Ewald, Hr. Lorenz
1.5 Ehrenmahl Hr. Baun, Hr. Döring
1.6 Räumung Riegelgraben Hr. Rauthe
1.7 Bushaltestelle Hr. Baun, Hr. Döring
1.8 Ausbau Sportplatzweg Hr. Bräutigam?
1.9 Dorferneuerungs- Broschüre Fr. Nachbar, Fr. Volkmann
1.10 Infotafel Hr. Lorenz
1.11 Treffpunkt an der "Alten Eiche" Fr. Pfeiffer, Fr. Römer, Fr. Volkmann
1.12 Spielplatz Schulstraße Fr. Pfeiffer, Hr. Mardorf
1.13 Dorfplatzgestaltung Hr. Krieg, Hr. Schlechter
1.14 Gartenkulturhaus Hr. Krieg, Hr. Schlechter
1.15 Ortsfamilienbuch Hr. Döring, Fr. Nachbar

Schließlich wurde das Leitbild für die Dorferneuerung diskutiert. Als Vorschläge waren bislang eingegangen:

  • Ein Dorf packt an!
  • Zennern – Im Kern lebendig
  • Chancen erkennen- Zukunft gestalten
  • Wir gestalten unsere Heimat- Zennern
  • Zennern - Im Alphabet hinten, - bei Lebensqualität vorn!
  • Dorferneuerung "Von Zennerschen für Zennersche"
  • In Zennern Altes erhalten und Neues gestalten!
  • Zennern- Zusammen zur Zukunft
  • Wohnst du nur – oder lebst du – in Zennern!
  • Ohne Zukunft keine Vergangenheit
  • Gemeinsam die Zukunft gestalten- wir packen es an!
  • Planen Gestalten Leben- Zennern hat Zukunft!

Nach einem kurzer Diskussion, bei der auch mit den Vorschlägen gespielt wurde, einigte man sich schnell auf folgendes Leitbild:

Zennern - Altes erhalten und Zukunft gestalten

Dabei wird deutlich, dass im "Alten" eine besondere Qualität für Zennern gesehen wird. Hier sind nicht nur die zahlreichen älteren Gebäude, sondern auch die Geschichte des Ortes und die daraus resultierende Identifikation angesprochen.

Nicht zuletzt ist die Wohnqualität, welche sich durch die Lage und die Dorfgemeinschaft auszeichnet, erhaltenswert.

Letztere soll dazu beitragen, dass die Zukunft - vor allem durch Bürgerprojekte - gestaltet wird und Zennern ein attraktiver Standort für Junge Familien und Zuwanderungswillige bleibt. Termine:

19.07.2011 um 19.30 Uhr - 9. AG-Sitzung

Themen:

  • Bericht vom Termin zur Bushaltestelle
  • Besprechung der Zeitreihe zur Umsetzung
  • Ausgestaltung des Bereichs für das Ehrenmal
  • Konkretisierung einzelner Projekte
  • Jugendraum - Sanierungsbedarf?
  • Verschiedenes
Termin NVV / NSE 13.07.2011 - 10 Uhr DGH

Terminplanung:

  • 1-2 zusätzliche Termine Ende Juli /Anfang August
  • Koordinierungstermin 20.9.2011
  • Fertigstellung des DEK-Konzeptes: ca. 15.08.2011

 

 

Protokoll zur AG-Sitzung Ortsbilderneuerung zur Dorferneuerung Zennern vom 10.05.2011 von 19:00 – 21:00 Uhr im DGH Zennern

Herr Scheili berichtet von dem letzten Controlling-Treffen. U.a. muss noch die SWOT-Analyse überarbeitet und ein Leitbild für die Dorferneuerung in Zennern festgelegt werden. Der abschließende Controlling Termin ist am 09.08.2011. In der vergangenen Woche hat ein Begang des Riegelgrabens mit Vertretern der Gemeinde, der Naturschutz- und der Wasserbehörde stattgefunden. Evtl. Umgestaltungsmaßnahmen können nicht durch die Wasserbehörde gefördert werden.

Im Oberdorf (westlicher Teil) soll der Graben seitens der Gemeinde von Wildwuchs befreit und neu nivelliert werden, um einen Wasserabfluss zu gewährleisten. Im Unterdorf (östlicher Teil) wird vorgeschlagen, den Graben mit einem begleitenden Fußweg zu versehen. Im Bereich des Hofes Baun müsste der Graben aus Platzgründen auf einer Länge von ca. 30 Meter überdeckt werden, im Bereich „Alte Linde“ steht Graben begleitend in ca. 6 Meter breiter gemeindeeigener Grünstreifen zur Verfügung. Das Vorhaben wird kontrovers diskutiert, dagegen sprechen Anwohnerinteressen und möglicher Pflegeaufwand, dafür sprechen die bessere Erreichbarkeit der geplanten neuen Bushaltestelle sowie des neuen Spielplatzes und die Nutzung als attraktiver Fußweg.
Weiterhin wird die fehlende Abflussmöglichkeit in Richtung Wabern angesprochen. Bei starkem Regen gibt es einen Rückstau von der Pumpstation in Richtung Zennern.

Herr Scheili plant in der nächsten Sitzung eine Prioritätenliste der dargestellten möglichen Maßnahmen zu erstellen:
Der Kirchplatz soll zum Ortsmittelpunkt umgestaltet werden. Neben einer Neugestaltung der Freiflächen ist Versetzung des Gesindehauses vom Hof Gute geplant. Als Ansprechpartner für dieses Projekt werden Edgar Krieg und Falk Schlechter bestimmt. Es muss ein Gesamtkonzept erstellt werden, die Fragen des Eigentums und der Investitions- sowie Unterhaltungskosten müssen geklärt werden. Das Ehrenmal soll hinter die Kirche auf den Friedhof versetzt werden, um an dieser Stelle eine zentrale Bushaltestelle zu schaffen. Als Wartehaus sollen die Materialien des „Hexenhauses“ im oberen Teil der Langen Straße genutzt werden, sofern dieses abgerissen wird. Ansprechpartner sind Willi Baun und Günter Döring. Die Gemeinde steht weiterhin in Verhandlungen mit der Deutschen Bahn um das Grundstück des Bahnhofes zu erwerben. Ansprechpartner für dieses Projekt ist Volker Kempin, weitere Planungen sollen erst nach einem möglichen Kauf besprochen werden. Es wird unter anderem vorgeschlagen dort einen Informationspunkt mit allen Gewerbetreibenden und Direktvermarktern zu schaffen. Der Ausbau von Griesweg und Gippes nach der anstehenden Kanalsanierung sind keine DE-Projekte, die Planung sollte sich aber an den unteren Teil der Langen Straße anlehnen. Ebenso sollte der Sportplatzweg ausgebaut werden, um die Innerortsstraßen vom Verkehr des Maschinenrings zu entlasten.
Für die Umgestaltung des DGH-Umfeldes sind Stephan Lorenz und Kristian Ewald die Ansprechpartner. Die möglichen Maßnahmen sollen erörtert werden. Zur Planung der Umgestaltung des Spielplatzes an der Eiche sowie des Umfeldes soll es einen Termin und Kindern, Jugendlichen und den Eltern geben. Der Abbau des Hexenhauses steht wie dargestellt in Zusammenhang mit der neuen Bushaltestelle.

Die Möglichkeit eines Flächenmanagement sollen genutzt werden, so können alte Hof- und Gartenflächen zur Schaffung von Bauland genutzt werden. Zum Thema Geothermie / Heizung mit Wärmepumpen soll es am 14.06. oder 21.06. einen Informationstermin mit Herrn Dr. Koch (Uni Kassel) geben. Weiterhin soll eine Informationsbroschüre erstellt werden, welche Informationen zum Gewerbe, zum Ehrenamt und der DE in Zennern bietet. In der Entstehung ist ein Ortsfamilienbuch, verantwortliche sind Günter Döring und Carmen Nachbar.

Informationskästen für Vereine und Organisationen sind in Planung und werden kurzfristig geschaffen.
Es wird angeregt die öffentlichen Grünflächen nach den Vorschlägen der Anwohner zu gestalten, da diese dann auch die Pflege übernehmen. Im unteren Teil der Langen Straße funktioniert dies seit dem Umbau reibungslos. Um die Wünsche von Kindern und Jugendlichen berücksichtigen zu können wird es am 27.05. um 18:00 Uhr ein entsprechendes Treffen geben. Herr Scheili definiert die Handlungsfelder der DE wie folgt: Soziales: Spielplatz – Vereinshaus – Broschüre – Ortsfamilienbuch Verkehr: Bushaltestelle – Sportplatzweg – Fußweg Riegelsgraben Ortsbild: Riegelsgraben – Bahnhof mit Umfeld – DGH – Umfeld Es werden verschiedene Vorschläge für ein Leitbild gemacht, aus denen folgend eines definiert werden muss.

Demnächst soll es eine Veröffentlichung in der Zeitung über den Stand der Planungen geben.

Das nächste Treffen wird am 31.05. um 19:30 Uhr stattfinden.

Zennern, 27.04.2011 Kristian Ewald

 

 

 

Protokoll zur AG-Sitzung Ortsbilderneuerung zur Dorferneuerung Zennern vom 26.04.2011 von 19:00 – 20:45 Uhr im DGH Zennern

Herr Scheili berichtet von einem Ortstermin mit dem zuständigen Denkmalpflegebeauftragten Herrn Bahl. Dieser signalisierte seine Zustimmung zur geplanten Umsetzung des ehem. Hauses Gute auf den Kirchplatz. Einem Abriss baufälliger Gebäude im oberen Teil der Langen Straße (Hexenhaus und Hof Hocke) stehen auch keine grundsätzlichen Bedenken gegenüber. Eine Einzelfallprüfung ist aber in jedem Fall erforderlich, Voraussetzung ist ein entsprechend baufälliger Zustand ohne die Möglichkeit einer Sanierung sowie ein abgestimmtes Konzept zur Folgenutzung. Das Material soll bei anderen Vorhaben möglichst wieder verwendet werden.

Ebenso wird es möglich sein, Dacheindeckungen mit anthrazitfarbenen Ziegeln zu erneuern, dies wird im Einzelfall geprüft.
Beratungen von Herrn Scheili für private Bauvorhaben sind ab sofort bis etwa September 2018 möglich.

Nachfolgend werden einzelne öffentliche Projekte besprochen.
In der Mainzer Straße wird eine Querungsmöglichkeit möglichst mit einer Bedarfsampel angedacht. Es ist zu prüfen ob die Ampelanlage der Deutschen Bahn mitgenutzt werden kann. Ebenso soll die Möglichkeit einer Mittelinsel zur Verkehrsberuhigung geprüft werden.

Zur Entlastung der innerörtlichen Straßen soll der Weg um den Sportplatz ausgebaut / asphaltiert werden. Da dies nicht im DE-Gebiet liegt wird dies ein separater Vorschlag werden.

Für die Umgestaltung des Kirchplatzes muss ein separater Termin vorgesehen werden, an dem die Gemeinde, die Kirche, der "Gartenverein" und sonstige Interessenvertreter teilnehmen sollen, da das Thema sehr komplex ist. Es müssen Grundeigentumsverhältnisse, Gestaltungsmöglichkeiten sowie mögliche Eigenleistungen der Bevölkerung besprochen werden.

Bei der Umplanung des DGH-Umfeldes soll der rückwärtige Bereich zuerst bearbeitet werden. Hier soll ein Grillplatz und eine Terrasse entstehen, die Hecke müsste bis an die Grundstücksgrenze nach hinten versetzt werden. Eine mögliche Umgestaltung des Vorplatzes inkl. eines möglichen neuen Park- und Grünflächenkonzeptes soll nachrangig geprüft werden.

Der Spielplatz an der Eiche soll entsprechend des Spielplatzes in der Schulstraße aufgewertet werden. Die Alterszielgruppe wird identisch sein. Ein weiterer zentraler Punkt ist die Umgestaltung des Platzes um das Ehrenmal. Dies würde eine Versetzung der Denkmalanlage in den Bereich der Kirche voraussetzen. Man geht davon aus, dass dies Akzeptanz in der Bevölkerung finden wird, dies muss jedoch vorher gesichert sein.

An diesem Platz könnte ein zentrale Bushaltestelle für Zennern entstehen, die vorhandenen in der Langen Straße, der Mainzer Straße / Bahnhof und der Udenbornerstraße würden ersetzt werden. Dies hätte eine Entlastung der Innerortstraßen vom Busverkehr zur Folge, weiterhin müsste an der Kirche nicht über neue Wartemöglichkeiten nachgedacht werden (die Buswartehalle würde im Fall der Versetzung des Hauses Gute abgerissen werden) und am DGH könnte der Raum um das dann entfallende Wartehaus neu gestaltet werden. Eine Wartehalle könnte mit Material aus dem "Hexenhaus" in der Langen Straße gestaltet werden. Der Straßenbau in Folge der Kanalsanierung im Oberdorf (Gippes, Griesweg und obere Lange Straße) wird kein Projekt der DE werden, da das Gesamtbudget hierfür nicht ausreicht. Es soll aber ein Gestaltungskonzept entwickelt werden, welches an die Gestaltung der unteren Lange Straße anlehnt.

Zum Thema Geothermie (u.a. Heizung mit Grundwasser-Wärmepumpen) soll ein Informationstermin unter Mitwirkung fachkundiger Personen angeboten werden. Herr Scheili gibt bekannt, dass die Gemeinde Wabern in Kaufverhandlungen mit der Deutschen Bahn wegen eines möglichen Kaufes des Bahnhofgeländes steht.
Vermutlich wird der Abriss des alten Bahnhofes die einzig realisierbare Lösung sein, das gesamt Gelände müsste danach pflegeleicht begrünt werden.
Es steht weiterhin zur Diskussion, ob ein Flächennutzungskonzept für den gesamten Ort erstellt werden soll. Hierin könnten Flächen für die Baulandplanung, die Dorfbegrünung und Verkehrswege, insbes. Fußwege, vorgesehen werden. Herr Scheili macht nochmals darauf aufmerksam, dass noch ein Leitbild (Motto) für die DE formuliert werden muss. Einziger Vorschlag bisher: Zennern – im Alphabet hinten, in der Wohnqualität vorn.

Für die einzelnen Projekte sollen Ansprechpartner bestimmt werden. Für die Umgestaltung Ehrenmal sind dies Willi Baun und Günther Döring, für die Umgestaltung des DGH Umfeldes Stephan Lorenz und Kristian Ewald. Am 05.05. um 11:00 Uhr findet ein Ortstermin mit der Unteren Wasserbehörde statt. Hier soll auch die Möglichkeit der Anlage eines Fußweges entlang des Riegelsgrabens besprochen werden.

Weitere Termine:
05.05. , 19:00 Uhr: Treffen UG2 mit Vertretern der Vereine im Gerätehaus 10.05. , 11:00 Uhr: 2. Controlling Termin 10.05. , 19:00 Uhr: Treffen der Arbeitsgruppen im DGH Zennern, 27.04.2011
Kristian Ewald