Inhalt:
Vier Kilometer nördlich der Kreisstadt Homberg, aber im Zuge der Gebiets- und Gemeindereform nicht etwa in diese eingegliedert, sondern seit dem 1.1.1972 Bestandteil der Großgemeinde Wabern, liegt in Hanglage am Fuße des Schlossberges der Ort Falkenberg, überragt von Resten der alten Burg und vom Schloss oder Unterburg. Das Dorf entstand durch allmählichen Anbau nach der Gründung der Burg. Die Bewohner des Ortes standen in einem strengen Hörigkeitsverhältnis zu den v. Falkenberg, den Besitzern der Burg. Die archivarischen Quellen bezeichnen in den Jahren 1488 bzw. 1585 die Ansiedlung unterhalb der Burg mit Tal Falkenberg, 1621 finden wir die Bezeichnung Dorf. Die stetige Zunahme der Bevölkerung spiegelt sich ebenfalls in den uns erhaltenen Akten wieder. So finden wir 1585 insgesamt 16 Hausbesitzer, 1747 schon 34. Im Jahre 1834 werden 444 Einwohner aufgeführt, 1925 sind es 515, 1950 gar 778 und 1961 werden 677 Einwohner genannt. Die geschichtliche Entwicklung der Ortschaft lässt sich von der Burg, zu der sie ja schließlich gehört, nicht trennen.