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In enger geschichtlicher Verbindung zu der alten Gemeinde Wabern stand Hebel, findet sich doch hier eine jahrhundertelange Zugehörigkeit zu dem Verwaltungsmittelpunkt, dem alten Amt Homberg. Hebel liegt etwa 4,3 km nördlich von Homberg als geschlossenes Dorf mit komplexem Grundriss auf einem nach Westen ziehenden Geländerücken am Ostufer der Efze. Um 775 wird der Ort zum ersten Mal im Breviarium Sancti Lulli, einem Hersfelder Güterverzeichnis, als Hebilide in pago Hassorum (Hessengau) urkundlich erwähnt. Wir dürfen daher auch davon ausgehen, dass das Kloster Fulda zur gleichen Zeit dort Besitz hatte, denn der Edle Irmfried schenkte 1061 dem Kloster Fulda Güterbesitz in Wolfshausen und Heblede (Hebel). Über den weiteren Verbleib des fuldischen Besitzes ist jedoch nichts bekannt; die hersfeldischen Rechte befanden sich zweifellos in den Händen der altedlen Familie v. Hebel-Falkenberg.