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Zennern_neu 

 

Etwa vier Kilometer südöstlich von Fritzlar liegt Zennern, ein mehrgliedriges Straßendorf mit dichter Gehöftanordnung in der Talebene südlich der Eder. Die Kirche ist mit einem rechteckigen Kirchhof südlich von der Hauptstraße abgesetzt. Zennern selbst ist verwaltungsmäßig im Mittelalter und in der frühen Neuzeit dem Amt Homberg zuzurechnen, erst 1818 erfolgte eine Umgliederung in das Amt Fritzlar, daher auch Zennerns Zugehörigkeit zum Landkreis Fritzlar seit 1821, dann Landkreis Fritzlar-Homberg seit 1932 und schließlich Schwalm-Eder-Kreis seit 1974. Vielleicht verbirgt sich in dem bereits um 800 in dem Chartular des Fuldaer Mönchs Eberhard, das die Schenkung aus dem Hessengau an das Kloster Fulda aufzählt, genannt Slanare das heutige Zennern. Graf Dietrich übergab Bonifatius alle seine Güter in Slanare und in Wabern. Man vermutet, dass Slanare verschrieben ist und Tsanare heißen müsste. Mit Sicherheit datiert die erste urkundliche Erwähnung des Ortes aus dem Jahre 1193. In einer Urkunde des Erzbischofs Conrad von Mainz, betr. das Kloster Weißenstein (bei Kassel), wird der Ministeriale Rabodo v. Cenre als Zeuge genannt.

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