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Forschungsprojekt

Forschungsprojekt "Stadt 2030"
Wabern hat sich mit Borken, Bad Zwesten, Jesberg und Neuental zusammen um die Teilnahme an einem Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) beworben.
In diesem Projekt gibt es die Möglichkeit einer finanziellen Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und wissenschaftlicher Unterstützung eigener Vorhaben durch das Deutsche Institut für Urbanistik.Es gibt bundesweit über 100 Mitbewerber, darunter sind Kleinregionen wie unsere Gruppierung von 5 Schwalm-Eder-Gemeinden, Kleinstädte wie Dietzenbach in Hessen, Guben in Brandenburg oder Günzburg in Bayern, partnerschaftlich verbundene Städte wie Gießen und Wetzlar, aber auch Großstädte wie München und Stuttgart und eine ganze Reihe von Ruhrgebietsstädten entlang der B1 als gemeinsame Bewerber. Das Gesamt-Projekt hat den Titel "Stadt 2030" und wird vom Deutschen Institut für Urbanistik (DIFU) inhaltlich beraten und fachlich begleitet: es sollen die langfristigen Entwicklungsperspektiven dieser Städte, Gemeinden und Regionen untersucht werden. Jedes der Einzelprojekte setzt Akzente. Unser Projekt läuft unter dem Namen "Borken", weil es einmal einen "Borkenplan" gab, und weil Borken das Zentrum einer durch den Wegfall der Braunkohleverstromung betroffenen Region ist. Das Projekt hat drei Schwerpunkte:
Gesundheit, Freizeit, Fremdenverkehr
- Welche Möglichkeiten bieten sich für die weitere Entwicklung in diesem Bereich?
- Wie kann hier eine bessere Zusammenarbeit die Chancen für alle erhöhen?
- Welche Nutzungskonflikte bestehen mit anderen Entwicklungsperspektiven?
Landwirtschaft und Landschaft
- Was bedeuten die allgemeinen Trends in der Agrarpolitik für unsere Region?
- Sind Direktvermarktung und ökologischer Landbau sinnvolle Alternativen, die sich auch für den Landwirt lohnen?
- Was wird aus den Dörfern, wenn die Höfe aufgegeben werden?
Gewerbliche Wirtschaft und Innovation
- Welche Auswirkungen hat der angekündigte Bevölkerungsrückgang in unserer Region für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt?
- Wo kann man neue Arbeitsplätze erwarten und was muss man dafür tun?
- Wird das Internet die strukturellen Nachteile unserer Region ausgleichen können?