Schnitzel, Pizza und Co.!
Alle Leckereien zur Abholung bereit!
Die Gastronomen der Gemeinde Wabern freuen sich auf Bestellungen!


Dazu waren wir mit der Gaststätte „Opfermann“ in Falkenberg, der Pizzeria „San Remo“ in Wabern und der Gaststätte „Zur Krone“ in Wabern im vorgegebenen Abstand in Kontakt.

Gaststätte Opfermann, Falkenberg

Öffnungszeiten:

Mittwoch-Samstag: 17-20 Uhr

Sonntag, 11:00-13:30 Uhr und 17-19:30 Uhr

Rufnummer für Bestellungen: 05683/7645

„Es fehlt der persönliche Kontakt“

Von den Tätigkeiten der Gaststätte Opfermann in Falkenberg berichtet uns Marco Opfermann telefonisch, welche Veränderungen die Corona-Krise für ihren Betrieb mit sich bringt. „Die Gaststätte ist geschlossen; die Tür der Gaststätte ist nur für Abholungen geöffnet.“, sagt Herr Opfermann. Das Personal befindet sich in Kurzarbeit; daher bewirtschaften hauptsächlich seine Frau und er den Betrieb. Es fehlen die sozialen Kontakte. Der Kunde ruft an, das Essen wird zubereitet und abholbereit fertig gestellt. Damit gewährleistet ist, dass bei der Abholung kein näherer Kontakt unter Kunden entstehen könnte, werden unterschiedliche Abholzeiten vereinbart. „Die Nachfrage ist erstmals weniger geworden. Die Bestellungen waren schon immer wetter- und saisonabhängig. Da das Wetter derzeit zum Grillen im eigenen Garten einlädt, wird weniger Essen bestellt“, erzählt Herr Opfermann.

Die Stammkunden sind der Gaststätte treu geblieben. „Das tut uns natürlich gut“, gibt er an. Sie holen sich ihr Essen nun ab und können es nicht vor Ort verzehren, wo auch neben dem Essen gerne eine nette Unterhaltung mit anderen Menschen sonst geführt wird. Am Wochenende bestellen die Kunden häufiger und der Klassiker bei den Deutschen, der am häufigsten bestellt wird, ist selbstverständlich: Das Schnitzel; wer hätte das gedacht?

Danach folgen Hähnchen und Rumpsteaks. Marco Opfermann berichtet auch vom eigens kreierten Osterangebot, das sehr gut von den Kunden angenommen wurde. Beispielsweise wurden viele Lammgerichte bestellt. Er beschreibt die momentane Situation als „nicht schön“ und ist froh, dass er neben der Gaststätte noch eine andere hauptberufliche Beschäftigung hat und dort auch tätig sein kann. Möglichkeiten zur Freizeitaktivität sind derzeit sehr eingeschränkt. „Meine Frau unternimmt zum Ausgleich gerne ausgedehnte Spaziergänge mit dem Hund.“ Zum Thema Zukunft der Gastronomie und eventuellen Lockerungen äußert er sich: „Falls in Zukunft auch für Gaststätten Lockerungen vorgesehen sind, müssen wir kreativ werden. Denn so wie es bisher war, wird es wohl länger nicht sein.“

Pizzeria San Remo, Wabern

Öffnungszeiten ab 27.04.2020:

Täglich 17-21:30 Uhr und Do + So zusätzlich von 11-14 Uhr

Der Start des Eisdielenbetriebes ist noch nicht festgelegt!

Rufnummer für Bestellungen: 05683-241950

Gemeinschaftsgefühl in Wabern ist stark“

Bei der Pizzeria „San Remo“ schauten wir persönlich vorbei, natürlich mit ausreichend Abstand. Dort interviewten wir Herrn Kamuran Yalniz. Herr Yalniz sprach direkt zu Beginn von einem „familiären“ Wabern, ein starkes Gemeinschaftsgefühl habe sich in den letzten Jahren entwickelt und er ist froh, die Menschen in Wabern so gut zu kennen. Stammkunden holen sich ihr Essen lieber ab, anstatt sich beliefern zu lassen. Sie möchten einfach mal „Hallo“ sagen und sich erkundigen, wie es ihrer Lieblings-Pizzeria in Zeiten von Corona ergeht. Auch bei San Remo haben sich die Öffnungszeiten geändert, das Personal wird abwechselnd eingesetzt und Kurzarbeit wurde beantragt. Herr Yalniz hat keine Angst um die Existenz der Pizzeria, er sagt: „Wir schaffen das, anderen geht es viel schlechter als uns.“ Diese positive Einstellung ist auf die Unterstützung, die die Pizzeria in Wabern erlangt, zurückzuführen. Herr Yalniz selbst sagt: „In dieser Zeit müssen wir uns alle gegenseitig unterstützen und zusammenhalten! Trotzdem sind die Einkünfte, die wir derzeit haben, nicht annährend vergleichbar mit denen, wenn wir unseren normalen Betrieb haben. Wir machen wir das Beste daraus. Uns geht es in Deutschland mit allen Rahmenbedingungen doch sehr gut.“

Um auch Anderen eine Unterstützung zu sein oder auch einfach nur um „Danke“ zu sagen, entschloss sich Herr Kamuran Yalniz mit seinem Team, das Hospital zum Heiligen Geist, wo die Menschen rund um die Uhr arbeiten, mit 40 Pizzen, ausreichend Nudelgerichten und Salaten zu beliefern. Eine charmante Art um Danke zu sagen! Für die Zukunft spricht Herr Yalniz für sich und sein Personal: „Zum Glück geht es allen gut und wir lassen uns nicht unterkriegen!“

Gasthaus zur Krone, Wabern

Öffnungszeiten:

Täglich von 09-15 Uhr, Donnerstag Ruhetag

Rufnummer für Bestellungen: 05683/7153

Feierlichkeiten fehlen – mehr Zeit für die Familie“

Auch bei Familie Mardorf, Inhaber der Gaststätte „Zur Krone“ in Wabern, schauten wir persönlich vorbei. „Wir müssen weiterarbeiten“, sagt Gerd Mardorf. Durch den Mittagstisch, den sie glücklicherweise bereits in pandemiefreien Zeiten für die Senioren eingeführt hatten, verfügen sie über eine umfangreiche Stammkundschaft. Diese bekommen nun ihre frisch zubereitete, warme Mittagsmahlzeit nach Hause geliefert. Barbara Mardorf berichtet: „Die Menschen freuen sich, wenn wir das Essen vorbeibringen, auch einfach, weil jemand klingelt und sie begrüßt. Die meisten Senioren haben einen Stuhl in ihrem Eingangsbereich, dort wird das Essen dann abgestellt und geklingelt.“ Die Auslieferung der Mahlzeiten geschieht nur mit Mundschutz und Handschuhen. Sie erzählen uns zudem, dass sich ihr Lieferradius um einige Bereiche erweitern konnte.

In Zeiten vor dem Corona Virus haben sie Wabern und dessen Ortsteile beliefert. Nun beliefern sie aber auch mal Felsberg, Fritzlar, Borken und Homberg (Efze). Sie können sich dies eventuell auch für die Zukunft vorstellen. Bei Abholung wird das Essen sogar bis in den Kofferraum getragen und auch hier wird auf eine ausreichende Zeitspanne zwischen den Abholungen geachtet.

Gerd Mardorf bedauert, dass derzeit keine Feierlichkeiten in ihrem Gasthaus stattfinden können, was ihn bezüglich der Geburtstagsfeier und der Kommunion seiner Tochter auch persönlich betrifft. Nach wie vor arbeiten sie sechs Tage pro Woche mit veränderten Öffnungszeiten, Donnerstag ist ihr Ruhetag geblieben, das Personal befindet sich in Kurzarbeit. Gerd und Barbara Mardorf berichten, dass sie jetzt statt einer 70-80 Stunden Woche, eine 40 Stunden Woche haben. Dieses Gefühl kannten sie lange nicht. Sie genießen die freie Zeit mit ihren Kindern und Familie. Die Kinder freuen sich, dass ihre Eltern mehr Zeit mit ihnen verbringen können. Trotzdem warten auch sie auf Veränderungen, damit das Personal wieder mit einsteigen kann und dass durch gebuchte Feierlichkeiten wieder Gäste ins Haus kommen können.

Bilanz unserer Besuche:

Die Versorgung unserer kulinarischen Leckereien ist weiterhin gesichert. Wenn der spontane Hunger naht, kann man über Anruf Schnitzel, Pizza und Co. bestellen, abholen oder bringen lassen.

Die Inhaber der gastronomischen Betriebe Waberns halten ihre Gaststätten selbst am Laufen, derzeit mit wenig zusätzlichem Personal.

Wir erleben zum Glück wenig Existenzangst. „Es wird schon weitergehen, auch für die Gastronomie. Auch hier gilt, einer veränderten Normalität kreativ zu begegnen.“, so das allgemeine Verständnis mit dem Blick in die Zukunft.  

Gleichwohl sind die Einkünfte nicht annährend vergleichbar zu sonstigen Zeiten; gerade da jetzt die sonnige Zeit beginnt, bei der viele Menschen gerne unterwegs sind und irgendwo einkehren.

Die Betriebe zeigen eine kreative Einstellung zu den notwendigen Veränderungen und sind froh, dass sie nicht in einer Großstadt angesiedelt sind, wo es vermutlich noch viel schwieriger ist, sich als Anbieter zu behaupten.

Die Gastronomen in Wabern sind für jede Unterstützung, die sie erhalten dankbar und versuchen selbst eine Unterstützung für Andere zu sein.

Weiter so!

Bleiben Sie gesund!

Team Öffentlichkeitsarbeit

Gemeinde Wabern

 

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