Aus Sack wird Tonne


Wieder ist ein gelber Sack kaputt gegangen und die Verpackungen liegen auf dem Fußboden. Zudem verschandeln sie ganze Straßenzüge, Verpackungen fliegen über die Gehwege, weil ein Tier den zur Abholung bereit gelegten Sack aufgerissen oder der Wind die Säcke weggeweht hat.

„All diese Probleme kennen Sie?“, fragt Markus Diehl, Geschäftsführer des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Schwalm-Eder-Kreis. Sie gehören für den größten Teil der Menschen im Schwalm-Eder-Kreis bald der Vergangenheit an, weil ab dem Jahr 2020 aus dem Sack die Tonne wird. „Lediglich für die Altstadtbereiche von Melsungen, Fritzlar und Schwalmstadt bleibt es wegen möglicher Platzprobleme und enger Straßenverhältnisse auch ab 2020 bei den gelben Säcken“, ergänzt Markus Diehl.

Den Sammelauftrag für die Verpackungen im Schwalm-Eder-Kreis hat die Firma Fehr Umwelt Hessen GmbH & Co. KG erhalten. Sie ist auch für die Erstverteilung der schwarzen Behälter mit gelbem Deckel sowie die Verteilung der Gelben Säcke für die Altstadtbereiche verantwortlich, die zukünftig nicht mehr bei den Stadt- und Gemeindeverwaltungen erhältlich sein werden.

„Zunächst bekommt jeder Haushalt seinen Behältern entsprechend eine 240 l bzw. eine 1.100 Liter Tonne für die Verpackungen“, teilt Steffen Bartels, Geschäftsführer der Fehr Umwelt Hessen GmbH & Co. KG, mit. „Die Aufstellung beginnt ab Mitte Oktober 2019 und soll Ende Februar 2020 abgeschlossen sein. Die Behälter dürfen allerdings erst ab dem 01.01.2020 zur Abholung bereitgestellt werden (es gilt der Abfallkalender), bis dahin bleibt es bei der Entsorgung mittels gelber Säcke.“ Die Behälter werden mit sogenannten Transpondern und Barcode-Etiketten ausgestattet und eindeutig den Grundstücken zugeordnet. Sie verbleiben somit auch nach Umzug/Wegzug der Bewohner an dem Grundstück. Dies bedeutet auch, dass ab dem Jahr 2020 privat beschaffte Behälter nicht mehr geleert werden.

Reicht die Tonne mal nicht aus, ist dies kein Anlass zur Sorge. „Die Einsammlung vereinzelter Mehrmengen, die nicht mehr in die Tonne passen, ist sichergestellt“, versichern Markus Diehl und Steffen Bartels. Diese können in transparenten Säcken neben der Tonne bereitgestellt werden und werden mit eingesammelt.

„Auf die Gebühren des Zweckverbandes hat die Einführung der gelben Tonne keinerlei Auswirkung“, teilt Markus Diehl auf Nachfrage mit. Ganz vereinfacht gesagt: der Verbraucher bezahlt die Einsammlung und Verwertung der Verkaufsverpackungen an der Ladenkasse mit seinem Einkauf.

Abschließend weist Steffen Bartels noch darauf hin, dass die Firma Fehr für alle Fragen rund um die Einführung der gelben Tonne und die Einsammlungsleistungen ein Servicetelefon geschaltet sowie eine Servicemail eingerichtet hat.

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werden von dort aus alle Anfragen bearbeitet und beantwortet.

Alle Anfragen sind zu richten an:

Fehr Umwelt Hessen GmbH & Co. KG, Otto-Hahn-Straße 11, 34253 Lohfelden

Kostenfreie Servicenummer: 0800 / 77 57 57 0

Mail: gelbetonne@fehr.de  

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