Im Gedenken an...


Er beendet das Kirchenjahr und findet jedes Jahr am Sonntag vor dem 1. Advent statt. In den evangelischen Gottesdiensten werden alle Namen, der im vergangenen Kirchenjahr verstorbenen Gemeindemitglieder vorgelesen und für jeden eine Kerze angezündet. Es ist Brauch die Gräber mit Gestecken, Blumen und Kerzen zu schmücken.

Hinter jedem Namen steht eine Geschichte. Geschichten vom Leben, von den Anfängen, von Freud und Leid, von der Liebe und vom Abschied und einem Neubeginn.

Bis in einer Woche die erste Kerze auf dem Adventskranz angezündet wird, stellen wir uns allmählich auf die „besinnliche Zeit“ ein. Diese Woche zwischen Totensonntag und dem 1. Advent trägt somit eine besondere Stille:

                                                     Diese Stille gibt Raum für Loslassen und Hoffnung.


LOSLASSEN
Schau zurück
liebevoll, bedacht und achtsam
Schau zurück
angstlos, sorglos und frei
Schau zurück auf das was war
Schmerzen, Fragen und Zweifel
Leiden, Abschied und Kummer
Schau zurück
auf Verlorenes, Vergangenes, Vermisstes
danke, liebe, sehne und verzeihe.

 


HOFFEN
Schau nach vorn
liebevoll, bedacht, achtsam
Schau nach vorn
angstlos, sorglos und frei
Schau nach vorn
auf das, was kommt
Heil, Erlösung, Zuversicht
Freude, Neubeginn und Lachen.

 


 

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