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Rückblick zur Bürgerversammlung vom 03.03.2026 in Wabern

Zur diesjährigen Bürgerversammlung begrüßte Wolfgang Ziegler, Vorsitzender der Gemeindevertretung, 70 Bürgerinnen und Bürger im kleinen Saal der Mehrzweckhalle in Wabern.

Bürgermeister Claus Steinmetz wies in seinem Vortrag auf wichtige Erschließungsmaßnahmen in den Ortsteilen Zennern und Udenborn, die vor der Umsetzung stehen, hin. Bereits umgesetzte und zum Verkauf stehende Bauplätze im Neubaugebiet Eckernweg in Hebel stellte er vor. In Unshausen steht eine Fläche zur Erschließung, gegebenenfalls auch im Rahmen des beschleunigten Verfahrens, welches unter dem Begriff „Bauturbo“ mit einer Änderung des Baugesetzbuches ermöglicht wurde, an.
Verschiedenste Bauprojekte, wie zum Beispiel die Neuanlage des Spielplatzes in Hebel, Sanierung der Schmutz- und Regenwasserkanäle Cappeler Straße, Niedermöllrich und Bahnhofstraße, Wabern und die Umsetzung von Ausgleichspflanzungen im Neubaugebiet


„In den Sälen“, Wabern, wurden benannt. Auch die Fertigstellung des barrierefreien Umbaus der Bushaltestelle in der Kurfürstenstraße und der Kanalbau sowie die Überdachung des Rondells in Falkenberg wurden Ende vergangenen Jahres abgeschlossen.

Aktuell stehen Planungen für die Sanierung der Tannenbergstraße in Wabern an. Hierbei sollen auch Fördermittel für einen Ausbau mit stärkerer Gewichtung für Radfahrer genutzt werden. Eine Kostenschätzung, die allerdings schon fünf Jahre zurückliegt, ging von Baukosten für Kanal- und Straßenbau in Höhe von 1,5 Mio. EUR aus. In Harle soll die Lilienstraße eine grundlegende Sanierung erfahren. In Zennern ist aufgrund der zu geringen Dimensionierung des Kanals eine Erneuerung in der Straße „Im Winkel“ in diesem Jahr geplant.

Vorgestellt wurde darüber hinaus der aktuelle Ausbaustand der Kindertagesstätte Storchenwiese. Hier werden weitere 50 Betreuungsplätze geschaffen. Die dann neungruppige Einrichtung soll im Sommer 2026 fertig umgebaut sein.
Bürgermeister Steinmetz zeigte sich sehr erfreut darüber, dass nach über 10 Jahren intensiver Planung und Verhandlungen mit Hessen Mobil und Grundstückseigentümern zeitgleich zwei Projekte umgesetzt werden: Die Sanierung der Landesstraße L 3149 von Hebel nach Falkenberg beziehungsweise vom Ortsausgang Falkenberg bis zum Abzweig Rockshausen und der Bau des Radweges von Falkenberg Richtung Rockshausen. Diese Rad- und Gehwegverbindung ist für die beiden Orte Falkenberg und Rockshausen ein sehr wichtiges Projekt. Die Arbeiten sollen im II. Quartal 2026 beginnen und sieben Monate dauern.

Ein wichtiges soziales Projekt, das in den vergangenen Jahren umgesetzt wurde, stellt das Familienzentrum dar. In Zusammenarbeit mit der Elternschule und Familienzentrum des Schwalm-Eder-Kreises, konnte hier ein vielfältiges und interessantes Angebot gestaltet werden. Die Mitwirkung von Ehrenamtlichen stärkt das Projekt und wirkt unterstützend für alle Generationen. Auch vor dem Hintergrund, wie Bürgermeister Steinmetz darstellte, dass zunehmend festzustellen ist, dass Menschen in Lebenssituationen geraten, die von Einsamkeit gekennzeichnet sind. In vielen Fällen wird die Gemeinde hier mit einbezogen und muss unterstützend wirken. Sehr hilfreich bei der Bewältigung von solchen Krisensituationen ist die Mitwirkung der Gemeindepflegerin in Person von Andrea Richter. Sie ist unter anderem auch für die Gemeinde Wabern zuständig. Die Gemeindepflegerinnen arbeiten unter der Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt und können Wege aufzeigen, wie man aus solchen Situationen wieder zurück in den Alltag findet oder wo notwendige Hilfe zu finden ist. In ihrem Vortrag wies Andrea Richter darauf hin, wie wichtig soziale Bindungen, ein Bekanntenkreis sind, aber auch die Mitwirkung von Vereinen und vorhandene Treffpunkte in den Orten. Beispielhaft sind hierfür auch in unserer Gemeinde, neben dem Familienzentrum, das Dorfcafé in Harle oder auch der Gänsemarkt in Falkenberg, als auch Angebote der Kirchen zu nennen.
Ein wichtiges Instrument zur Finanzierung kommunaler Projekte ist die Nutzung von Förderprogrammen. Claus Steinmetz erläuterte, dass auch für die Sanierung der Dachkonstruktion der Mehrzweckhalle Wabern ein Förderprogramm genutzt wurde und 50.000 EUR vom Land Hessen hierbei die Gesamtmaßnahme unterstützt haben. Im letzten Jahr wurde ein Antrag auf Aufnahme in ein Städtebauförderprogramm des Landes Hessen gestellt. Erfreulicherweise wurden wir aufgenommen in das Förderprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“. Insbesondere Klimaanpassungsmaßnahmen, Projekte zur Vermeidung von Leerstand bei Wohngebäuden, der Erhalt von kulturhistorisch bedeutsamen Gebäuden als auch die Umsetzung von Verkehrskonzepten können hierbei unterstützt werden. Wichtig ist der Erstellung eines Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK), das im Jahr 2026 im Bürgerdialog in Zusammenarbeit mit Vereinen, Verbänden und dem Ortsbeirat zu erstellen ist.
Ein weiteres wichtiges Förderprogramm soll genutzt werden, um am Bahnhof eine Videoüberwachungsanlage zu installieren. Gespräche mit den Polizeibehörden verliefen positiv. Auch die Vorkehrungen bei Energienotlagen oder Stromausfällen waren ein wichtiges Thema. Die Gemeinde Wabern hat Notstromaggregate beschafft, die für einzelne Gebäude, wie Rathaus, Mehrzweckhalle, auch Feuerwehrhäuser in Falkenberg und Wabern sowie die Abwasserbehandlungsanlage mit Pumpstation und Kläranlage genutzt werden sollen. Die Inbetriebnahme des ersten Notstromaggregates am Feuerwehrhaus in Falkenberg erfolgte bereits.
Auch auf die aktuelle Situation bei der Altkleidereinsammlung wurde hingewiesen. Der Markt zur Verwertung von Altkleidern ist weitestgehend zusammengebrochen. Die Sammlung ist teilweise eingestellt worden. Noch werden gewerbliche Altkleidercontainer geleert und dies soll bis auf Weiteres auch erfolgen. Darüber hinaus können Altkleider auch am Entsorgungszentrum Uttershausen abgegeben werden.
Als Vorausschau auf die kulturellen Veranstaltungen wurden die bisherigen Planungen zur Kulturwoche im Herbst 2026 vorgestellt. Es wird wieder einen Literaturtag als auch eine After-Work-Party sowie interessante kulturelle Veranstaltungen geben. Einer der Höhepunkte wird ein Musikkonzert von einer Queen-Coverband sein, „Best of Queen – The show goes on“. Im Juni ist ein Familientag im Rathauspark geplant und auch wieder Veranstaltungen für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger.
Im Nachgang schloss sich die Beantwortung von Fragen an, die sich auf bestehende Verkehrsprobleme, als auch die Pflege von Obstbäumen, den aktuellen Stand der Planungen in der Rosenstraße oder auch zur Nutzung des Baumgartens bezogen. Auch das Thema Fachkräfte-Campus wurde noch einmal angesprochen. Der Schwalm-Eder-Kreis hat eine Machbarkeitsstudie erarbeitet und im Kreistag wurde das Thema behandelt. Aktuell wurde als geeignetster Standort der Karlshof Wabern ermittelt. Konkret wird der Kreistag, der sich auch nach der Kommunalwahl neu konstituiert, darüber zu entscheiden haben.
Wolfgang Ziegler dankte abschließend für das große Interesse an dieser Veranstaltung und schloss die Bürgerversammlung gegen 20:45 Uhr.






















