Sanierung der Straßendecke in der Parkstraße erfolgreich abgeschlossen


Die Maßnahme dient dem langfristigen Erhalt der Fahrbahn und trägt zur Verbesserung der Verkehrssicherheit bei.

Für die Instandsetzung kam das Verfahren der Oberflächenbehandlung zum Einsatz. Dabei wird die vorhandene Asphaltoberfläche einer bestehenden Straße durch das Aufbringen einer neuen, dünnen Deckschicht geschützt und erneuert. Dieses Verfahren ermöglicht eine wirtschaftliche und nachhaltige Erhaltung der vorhandenen Straßensubstanz.

Die Arbeiten erfolgen in mehreren Schritten. Zunächst wird eine Bitumenemulsion auf die bestehende Asphaltdecke aufgesprüht. Anschließend wird die Fläche unmittelbar mit Splitt abgestreut. Im dritten Arbeitsschritt wird der Splitt mithilfe einer Gummiradwalze in die Bitumenschicht eingewalzt. Durch dieses Verfahren entsteht eine neue, verschleißfeste Oberflächenstruktur, die die darunterliegenden Asphaltschichten vor Witterungseinflüssen und weiterer Abnutzung schützt.

In den ersten zwei bis drei Wochen nach der Ausführung verbleibt ein Teil des Splitts auf der Fahrbahnoberfläche. Dieser fährt sich durch den laufenden Straßenverkehr in die neue Deckschicht ein. Das Verfahren ähnelt hierbei dem bekannten Rollsplitt-Verfahren. Nach Abschluss dieser Einfahrphase wird der überschüssige Splitt durch eine Kehrmaschine aufgenommen und entfernt.

Die Oberflächenbehandlung stellt eine effiziente Methode der Straßenerhaltung dar. Kleinere Schäden und altersbedingte Verschleißerscheinungen können frühzeitig beseitigt werden, bevor aufwendigere und kostenintensivere Sanierungen erforderlich werden.


Die Gemeindeverwaltung bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer insbesondere Radfahrer während der Einfahrphase um eine angepasste und vorsichtige Fahrweise.